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Kläranlage Wümmepark bereitet Kopfzerbrechen

Bauamtsleiter Axel Seute
bim. Tostedt. Die Kläranlage Wümmepark bereitet der Tostedter Verwaltung und den Anliegern weiter Kopfzerbrechen. Denn noch immer konnte die Ursache der hohen Stromkosten nicht geklärt werden. Vorerst müssen die Anwohner weiterhin 13,19 Euro pro Kubikmeter Wasser bezahlen.
Die 2008 in Betrieb genommene Anlage verursacht Einnahmedefizite, obwohl die Anwohner ihren Frischwasserverbrauch 2013 reduziert haben. Zu Buche schlagen weiterhin hohe Betriebskosten.
Eine Überprüfung der Schächte samt Verschlussventilen ergab einen ordnungsgemäßen Zustand. Nun sollen auch noch die Vakuumpumpen und gegebenenfalls das Leitungsnetz überprüft werden, "denn irgendwo zieht die Anlage Luft", so Bauamtsleiter Axel Seute. Er räumte ein: "Es fehlt an Know-how, das wir von Fremdfirmen einholen, und notwendige Untersuchungen, die wir veranlassen müssen." Er hofft, dass die Verwaltung nähere Angaben zu den Defekten im Februar 2015 geben kann.
Auch der Hersteller und die Firma, die die Kläranlage eingebaut hat, sollen "nochmal ins Gebet" genommen werden, so Seute. Denn bereits jetzt zeichnet sich ab, dass u.a. drei Behälter in Kürze saniert werden müssen, da der Beton stark angegriffen ist, was nach der bisherigen Laufzeit zu früh ist.
Bei einer Fortbildung von Verwaltungsmitarbeitern in Sachen Gebührenrecht habe sich außerdem herausgestellt, dass ein Teil des entstandenen Defizits nicht mehr durch die Erhebung von Gebühren ausgeglichen werden darf. Somit wird ein Defizit von rund 16.000 Euro nun nicht mehr auf die Wümmepark-Anlieger umgelegt. Diese Kosten trägt die Allgemeinheit.