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Konzept der Wohnungsbaugesellschaft wird in Tostedt vorgestellt

Wann? 12.01.2017 18:00 Uhr

Wo? Rathaus, Schützenstraße 26, 21255 Tostedt DE
Der Erste Kreisrat Kai Uffelmann informiert in Tostedt (Foto: Landkreis Harburg)
Tostedt: Rathaus | bim. Tostedt. Wird die Samtgemeinde Tostedt von der Gemeinde Tostedt bevollmächtigt, die Aufgabe des kommunalen Wohnungsbaus zu übernehmen? Um diese Frage geht es u.a. in der Sitzung des Finanzausschusses der Gemeinde am Donnerstag, 12. Januar, um 18 Uhr im Rathaussitzungsraum, Schützenstraße 26a. Hintergrund ist die kreisweite Diskussion um eine Beteiligung an einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft des Landkreises Harburg. Wie mehrfach berichtet, soll über diese Gesellschaft zusammen mit den Kommunen bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden.
Damit die Samtgemeinde die Aufgabe des kommunalen Wohnungsbaus übernimmt, müssten alle neun Mitgliedsgemeinden zustimmen und sich außerdem mit einer fünfjährigen Erhöhung der Samtgemeinde-Umlage um zwei Prozent einverstanden erklären.
In der Sitzung wird Kreisrat Kai Uffelmann das Prinzip der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft erläutern, deren Gründung der Kreistag im September vergangenen Jahres beschlossen hat.
Demnach sollen ca. 70 Prozent der im Zuge der Gesellschaft geschaffenen Wohnungen zu "marktgängigen Konditionen" und 30 Prozent als Sozialwohnungen angeboten werden.
Voraussetzung für die Umsetzung dieser Idee ist, dass sich 70 Prozent der Kommunen im Kreis an der Gesellschaft beteiligen. Der Landkreis hat dafür die zwölf selbstständigen Gemeinden, Samtgemeinden und Städte in Größenklassen aufgeteilt. Demnach müsste sich die Samtgemeinde Tostedt für die auf sie entfallenden 100 Wohnungen mit 2,18 Millionen Euro oder in Form von Baugrundstücken beteiligen.
Denkbar ist aber auch, dass einzelne Gemeinden sich direkt beteiligen.
Eine Frist für die Beteiligung an der Wohnungsbaugesellschaft hat der Landkreis bis zum 15. April gesetzt. Damit für die weiteren Verfahrensschritte und Abstimmungen genügend Zeit bleibt, sollten die Gemeinden laut Verwaltung bis zum 10. Februar entsprechende Beschlüsse fassen.