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"Krippe in der Töster Realschule einrichten"

bim/nw. Tostedt. In der Diskussion um Krippen in der Samtgemeinde Tostedt hat der fraktionslose Ratsherr Burkhard Allwardt den Antrag gestellt, die Einrichtung einer Krippe in der Töste Realschule in der Poststraße zu prüfen.
Allwardt: "Bei allen Beratungen im Samtgemeinderat wurde festgestellt, dass es einen erheblichen, dringenden Bedarf an Krippenplätzen gibt. Alle Fraktionen und die Gruppe Bündnis 90/Allwardt sind sich darin einig, den Mangel schnellstmöglich zu beseitigen."
Seiner Ansicht nach könnte der Bedarf kurzfristig in der Poststraße gedeckt werden. Einige seiner Argumente:
• "Das Gebäude wurde erst kürzlich aufwändig energetisch saniert
• Acht leere Klassenräume, die umzubauen sind, stehen zur Verfügung
• Eine Küche ist funktionsfähig
• Büroräume stehen eingerichtet und funktionsfähig zur Verfügung
• Parkplätze sind vorhanden
• Die Verbindung zur Grundschule Tostedt und zum Kindergarten sind gegeben
• Eine große Turnhalle und Freiflächen stehen zur Verfügung
• Ortszentrale Lage
• Die "Kinderland"-Krippe liegt unmittelbar daneben, so dass im Bedarfsfall auch Personal oder Hilfsdienste wechselseitig zur Verfügung stünden."
Burkhard Allwardt sieht mit seinem Vorschlag für Rat und Verwaltung die Möglichkeit, ein schlüssiges Gesamtkonzept für die Kinder zu entwickeln.
Hintergrund: Wegen rückläufiger Schülerzahlen und aufgrund mangelnder Nachfrage werden die Töste Realschule in der Poststraße und die Erich-Kästner-Realschule im Düvelshöpen zum Schuljahr 2013/14 organisatorisch zusammengeführt, d.h., die Töste Realschule wird für längstens zwei Jahre als Außenstelle der Kästner-Realschule geführt. Die Schüler bleiben vorerst in der Poststraße.
Laut Kreissprecher Bernhard Frosdorfer gibt es in den kommenden Tagen Gespräche, ob auch eine räumliche Zusammenlegung beider Schulen möglich ist. "Wenn es so kommt, hätte der Landkreis keine Verwendung mehr für das Schulgebäude in der Poststraße, das sich im Besitz der Samtgemeinde befindet", so Frosdorfer. Was dann dort hineinkommt, entscheide die Samtgemeinde, so Frosdorfer.