Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Kritik am Gebaren der Deutschen Bahn

Heiner Schönecke kritisiert die Deutsche Bahn (Foto: archiv)

CDU-Landtagsabgeordneter Heiner Schönecke wendet sich wegen der Lärmschutz-Debatte in Tostedt an den Konzernbeauftraggten

bim. Tostedt. Bitter enttäuscht reagiert der CDU-Landtagsabgeordnete Heiner Schönecke auf die Ankündigung von Gerhard Warnke, Projektleiter der DB Netze, dass nur noch die Gemeinde Königsmoor vom Lärmschutz entlang der Bahnstrecke profitiert. Wie berichtet, hatte Warnke im Tostedter Planungsausschuss verkündet, dass Tostedt, Dreihausen und Kakenstorf nach einer Kosten-/Nutzen-Analyse keinen aktiven Schallschutz bekommen sollen.
Heiner Schönecke, der sich seit dem Jahr 2008 zusammen mit Tostedts Samtgemeinde-Bürgermeister Dirk Bostelmann für den Lärmschutz in Tostedt stark macht, wendet sich jetzt mit einem Brief an Ulrich Bischoping, Konzernbeauftragter der Deutschen Bahn AG.
"Die Tatsache, dass im Jahr 2011 für 2013 Lärmschutz für Tostedt angekündigt wurde, und nun im Jahr 2014 der Ausbau fast in Gänze zurückgenommen wird, lässt die Glaubwürdigkeit der Deutschen Bahn auf Null sinken", so Schönecke. "Wieso soll sich die Politik für die Deutsche Bahn einsetzen, wenn umgekehrt gemachte Zusagen nicht umgesetzt werden?", fragt er. Mittlerweile würden den Tostedter Anwohnern 280 Züge täglich im Fünf-Minuten-Takt zugemutet.
Dass man sich jetzt auf passiven Lärmschutz in Form des Einbaus von Lüftern zurückziehe, löse bei den Betroffenen nur noch Kopfschütteln aus. Auch, dass nur 75 Prozent der Kosten gefördert werden, erhöhe in keiner Weise die Akzeptanz.
Schönecke fordert die Deutsche Bahn auf, ihre Position in Sachen "Lärmschutz Samtgemeinde Tostedt" zu überdenken und die zugesagten Maßnahmen schnellstmöglich umzusetzen.