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Monika Scherf wird zur Kreisrätin des Landkreises Harburg gewählt / Wahl verlief unproblematisch, einzig die SPD enthielt sich der Stimme

Nach der Wahl gab es für Monika Scherf Gratulationen und Blumen vom Landrat Rainer Rempe (li.) und Kreistagsvorsitzenden Rudolf Meyer (Foto: Mitja Schrader)
bim/mi. Seevetal. Monika Scherf (51) ist neue Kreisrätin des Landkreises Harburg.Sie übernimmt das Amt von Dr. Björn Hoppenstedt (CDU) der im Kreistag keine Mehrheit mehr fand. Die auf Antrag der SPD geheim durchgeführte Wahl verlief unproblematisch. Einzig die SPD enthielt sich der Stimme.
Wie berichtet, waren alle Gruppen und Fraktionen bereits im Vorfeld von Scherfs Eignung für den Posten überzeugt. Auch die SPD zweifle die Kompetenz der Kandidatin nicht an, wie Fraktionschef Tobias Handtke betonte. Der Grund für die Enthaltung sei vielmehr, dass mit Scherf, der CDU-Nähe nachgesagt wird, neben Landrat Rainer Rempe und Kreisrat Kai Uffelmann eine weitere Konservative in die Kreisspitze rücke, das spiegele nicht die Zusammensetzung des Kreistages wieder.
Das WOCHENBLATT sprach mit der frisch gewählten Kreisrätin über ihr neues Amt und die Parteibuch-Frage:
WOCHENBLATT: Was hat Sie dazu bewogen, sich im Landkreis Harburg um den Posten der Kreisrätin zu bewerben?
Monika Scherf: Der Landkreis Harburg ist ein starker, prosperierender Landkreis mit vielen spannenden Herausforderungen und ein Landkreis, zu dem ich schon heute einige berufliche Verbindungen habe und persönliche Kontakte pflege. Außerdem genießt die Verwaltung des Landkreises einen sehr guten Ruf. Als ich die Stellenausschreibung der Kreisrätin gelesen habe, war es somit keine Frage, dass ich mich darauf bewerbe. Zumal die Aufgabenbereiche, die hier auf mich warten, größtenteils genau die sind, die ich bereits im Landkreis Lüneburg verantwortlich geleitet habe, sodass ich viele Kenntnisse und Erfahrungen einbringen kann – und darauf freue ich mich!
WOCHENBLATT: Werden Sie in den Landkreis Harburg ziehen, wenn Sie gewählt werden?
Monika Scherf: Ein Umzug und Ortswechsel wird nicht von heute auf morgen möglich sein, aber die Bereitschaft dazu ist natürlich vorhanden, denn der Landkreis Harburg ist ein attraktiver Kreis mit hoher Lebensqualität.
WOCHENBLATT: Einige Kreistagsmitglieder sehen es kritisch, dass mit Landrat Rainer Rempe und dem Ersten Kreisrat Kai Uffelmann schon zwei Christdemokraten an der Kreisspitze stehen. Sie sind bei Ihrer Kandidatur zur Landrätin 2013 in Lüneburg als Parteilose für die CDU angetreten. Werden Sie nach der Wahl weiterhin parteilos bleiben?
Monika Scherf: Ich habe mich in einem Auswahlverfahren von fast 30 Kandidatinnen und Kandidaten als beste Bewerberin behaupten können. Dabei spielte die Frage nach dem Parteibuch keine Rolle, und das ist gut und richtig so. Die Frage nach dem Parteibuch stellt sich bei mir auch nicht, da ich ein solches nicht besitze und auch beabsichtige, dies so beizubehalten.
Monika Scherf ist verheiratet und lebt in Lüneburg.

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