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Neuen Namen für den Hindenburgpark diskutieren, aber vorerst keine Aufwertung

bim. Tostedt. Eine Aufwertung des Tostedter Hindenburgparks an der Ecke Schützenstraße/B75 und die Umbenennung des Parks in Europa-Park hatte die Gruppe FDP/Burkhard Allwardt beantragt (das WOCHENBLATT berichtete).
Der Bauausschuss befasste sich jüngst mit der Namensgebung. Dass Europa-Park dabei etwas zu groß angesetzt war, sah auch Antragsteller Burkhard Allwardt ein, und schlug stattdessen den Namen Töste-Park vor. Die SPD plädierte dafür, den Park nach der polnischen Partnerstadt Lubaczow zu benennen. Das soll in den Fraktionen zunächst beraten werden.
Der Kultur- und Sportausschuss hatte in seiner Sitzung im August befürwortet, den kleinen Park kultur- und freizeitorientiert zu überarbeiten und zu einem multifunktional nutzbaren Ort zu gestalten, wozu allerdings zunächst ein Konzept erarbeitet werden müsste.
Nun stand das Thema erneut auf der Agenda des Kultur- und Sportausschusses. Harry Kalinowsky (FDP) hatte einen geänderten Antrag für den Park vorgelegt, der sich auf die Herrichtung einer kulturell nutzbaren und bespielbaren Fläche sowie eines Stromanschlusses reduziert.
Hagen Frick (WG) wollte dem Antrag nicht zustimmen. Für Veranstaltungen sei der Platz Am Sande besser geeignet. Auch Karin Plate (CDU) sprach sich gegen die Vorschläge aus, u.a. wegen der Lärmbelastung aufgrund der Nähe zur B75. Sie könne sich vorstellen, über Spenden blühende Stauden zu beschaffen, die Hummeln und Bienen als Nahrungsquelle dienen und den Platz in einen duftenden Garten der Sinne verwandeln. Diese Idee fand auch Rocio Picard (Grüne) gut.
Letztlich wurde der Antrag der Gruppe FDP/Allwardt, was Umgestaltung und Stromanschluss angeht, abgelehnt.