Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Rat verabschiedet neue Gebührensatzung für Tostedter Kindertagesstätten

bim. Tostedt. Eine Gebührensatzung für Kindertagesstätten, die den aktuellen Rahmenbedingungen angepasst wurde, hat der Tostedter Samtgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung verabschiedet. Obwohl viele Aspekte des veränderten Betreuungsbedarfs berücksichtigt und etliche Modelle durchgerechnet wurden, steht eines fest: "Es wird niemals gelingen, ein gerechtes Modell zu haben", wie es Klaus-Dieter Feindt (SPD) auf den Punkt brachte. "Man kann in einer Satzung nicht jeden Einzelfall regeln", meinte auch Dieter Weis (Wählergemeinschaft).
Sandra Conrad, ihre Kollegen und Stefan Walnsch von der Verwaltung hatten intensive Vorarbeit geleistet, die vom Rat einhellig gelobt wurde. In zwei "Runden" hatte sich der Fachausschuss mit dem Thema auseinandergesetzt.
Mehrheitlich sprach sich der Rat für eine Gebührensatzung aus, die einheitlich 1,44 Prozent des bereinigten Familieneinkommens (abzüglich Steuern und Sozialversicherung) für die Berechnung zugrunde legt und damit die bisherige Staffelung nach Einkommensstufen ablöst. Die Betreuungsstunde soll demnach mindestens 30 Euro, höchstens 60 Euro kosten.
Für das Kindergartenjahr 2016/17 wird noch eine 25-prozentige Ermäßigung für Geschwisterkinder von beitragsfreien Kindern gewährt. Diese entfällt danach.
Wer für die Berechnung der Kitagebühren künftig keine Selbsterklärung abgibt, muss den Höchsttarif zahlen.
Nach einem Jahr soll die Satzung auf den Prüfstand und geschaut werden, ob weitere Anpassungen nötig sind.