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Reinhard Riepshoff tritt aus der Tostedter SPD aus

Reinhard Riepshoff
bim. Tostedt. Paukenschlag bei der Tostedter SPD: Reinhard Riepshoff, der in der Gemeinde Heidenau Bürgermeister ist und im Mai noch als Samtgemeindebürgermeister-Kandidat für die SPD angetreten war, ist aus der Partei ausgetreten. "Das liegt an zwei Anzeigen, die vor der Stichwahl im Juni im WOCHENBLATT erschienen sind, in denen einer der Kandidaten in sehr diffamierender und persönlich verletztender Art angegriffen wurde", so Riepshoff. Er meint damit die Annoncen der Fachanwältin Christine Wüst-Buri, die für die SPD im Samtgemeinderat und auch Mitglied des Kreistages ist, was auch unter den Anzeigen zu lesen war. Dadurch sei der Eindruck erweckt worden, dass die Anzeigen im Namen der Tostedter SPD geschrieben wurden. Christine Wüst-Buri hatte sich in den Anzeigen hinter Amtsinhaber Dirk Bostelmann (CDU) gestellt.
Riepshoff und einige andere Genossen hätten anschließend darauf gedrängt, dass der SPD-Ortsvereinsvorstand dazu Stellung bezieht. "Intern gab es eine Reaktion, die ich nicht kommentieren will. Aber ich hätte mir auch ein Statement nach Außen gewünscht, in dem dargelegt wird, ob die Anzeigen im Sinne der Partei waren", so Riepshoff. Doch das sei bis heute nicht geschehen. "Natürlich kann jeder seine Einzelmeinung haben, aber eine Partei muss darauf reagieren", meint Riepshoff.
Sein Mandat im Kreistag behält er, arbeitet als fraktionsloses Mitglied weiter mit.
Einen größeren Einschnitt gibt es in Heidenau: Dort gibt es keine SPD-Fraktion mehr. Mit Riepshoff traten mit sofortiger Wirkung auch Brigitte Harms Meier, Otje Mohrbeck und Michaela Eickhoff aus, die nun die neue Fraktion "Bürgerforum Heidenau" bilden.