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SPD im Landkreis Harburg nominiert ihre Kandidaten

Die SPD-Kandidaten (v. li.): Martin Gerdau, Thomas Grambow, Svenja Stadler, Tobias Handtke, Innenminister Boris Pistorius, Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers und Hendrik Frese (Foto: SPD)
(bim). „Meine Partei ist hochmotiviert, die Landtagswahl mit unserem Ministerpräsidenten Stephan Weil zu gewinnen“, sagt Thomas Grambow, Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Landkreis Harburg, nach den Wahlkreiskonferenzen zur Aufstellung der Kandidatinnen und Kandidaten im Landkreis zur Landtagswahl.
Die Kandidaten heißen: Tobias Handtke, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion (Wahlkreis Seevetal, Rosengarten, Neu Wulmstorf), Martin Gerdau (Buchholz, Jesteburg, Tostedt, Hollenstedt) und Hendrik Frese (Winsen).
Als Gastredner sprach Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius in Nenndorf sicherheitspolitische Themen an. Er spannte den Bogen von der weltweiten politischen Lage über bedenkliche, die Freiheit und Demokratie gefährdende Tendenzen in Niedersachsen bis hin zum Umgang mit Terrorgefahr und rechter Gewaltbereitschaft.
Die Flüchtlingssituation werde weiterhin für Bund, Länder und Kommunen eine große Herausforderung sein. Ebenso das wichtige Thema Prävention und die Stärkung der Polizei, so Pistorius, der Tobias Handtke gratulierte und ihm für den anstehenden Wahlkampf viel Erfolg wünschte.
Tobias Handtkes politische Schwerpunkte sind u.a.: kostenfreie Bildung für alle von der Kindertagesstätte bis zum Studium und zur Ausbildung, bessere Betreuung und eine faire Bezahlung der Kräfte, Ausbau der Schulsozialarbeit, Inklusion und mehr Lehrkräfte, gebührenfreies Studium und mehr Lehrplätze an den Universitäten.
Handtke will sich weiterhin stark machen für eine ausgeglichene Personalzuweisung für die Polizeidirektion Lüneburg und optimale Arbeitsbedingungen für die Einsatzkräfte. Beim Thema Wohnungseinbrüche sei neben der polizeilich machbaren Prävention die Präventionsberatung und die Selbsthilfe mit Sicherungsmaßnahmen, die jeder selbst installieren kann, besonders wichtig.
Auch positioniert sich Handtke für eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft im Landkreis Harburg.
Ähnliche Schwerpunkte sieht auch Martin Gerdau: „An erster Stelle steht für mich der flächendeckende und kostenfreie Zugang zu guter Bildung. Nur so können wir Wachstum und Wohlstand schaffen und gleichzeitig Intoleranz, Extremismus und Populismus den Nährboden entziehen.“ Gerdau ging in seiner Rede auch auf die Herausforderungen im Umweltschutz und der Energiepolitik ein und versprach, sich für eine nachhaltige Politik im Sinne der Generationengerechtigkeit einzusetzen. „Wir alle haben ein Recht auf reine Luft, sauberes Wasser und reine Böden“, erklärte Gerdau. Auch die Förderung des kommunalen Wohnungsbaus und finanzielle Sicherheit der Städte und Gemeinden sind ihm sehr wichtig. “Unsere Kommunen müssen handlungsfähig bleiben, damit sie ihrerseits in Kinderbetreuung und bezahlbaren Wohnraum investieren können.“