Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Todtglüsinger Grundschule wartet auf die Erweiterung

Warten sehnsüchtig auf die Erweiterung "ihrer" Grundschule: das Kollegium der Grundschule Todtglüsingen mit Schulleiterin Evelyn Ohrmann (6. v. li.)
bim. Todtglüsingen. Die Grundschule Todtglüsingen platzt schon seit einigen Jahren buchstäblich "aus den Nähten". Es gibt keinen Betreuungs-, Musik- und Kunstraum, das Lehrerzimmer ist zu klein, auch Platz für Inklusion - also für den Unterricht mit Schülern mit Lernbehinderungen - fehlt. Ein Kellerraum wird als Bücherei, für die Sprachförderung und zum Essen genutzt. Mit den Plänen für eine Schulerweiterung befasste sich der jüngste Schulausschuss.
Der Schneverdinger Architekt Hans-Jürgen Schmidt, der auch schon die letzten beiden Baumaßnahmen an der Schule betreute, hatte in Abstimmung mit der Schulleitung und der Samtgemeinde ein Raumkonzept erstellt. Geplant ist u.a., einen Teil des bestehenden Schulgebäudes auf Sportplatzseite aufzustocken und auf der gegenüberliegenden Seite eine Mensa anzubauen. Ein Aufzugsschacht soll in die Pausenhalle. Auch die Heizungsanlage müsse erneuert werden, so Schmidt.
Die Kosten für die Erweiterungen liegen bei rund 1,4 Millionen Euro (brutto) und müssten in den Nachtragshaushalt 2014 eingestellt werden.
Die Dringlichkeit der Erweiterung machten der Schulelternratsvorsitzende Michael Thiel und Schulleiterin Evelyn Ohrmann deutlich: "An jede Ecke wird etwas gestellt, um irgendetwas unterzubringen", klagte Evelyn Ohrmann. Selbst die Flure werden zum Teil für den Unterricht mitgenutzt. Wenn es regnet, müssten die Lehrer mit den Kindern in den Klassenräumen bleiben, weil die Pausenhalle zu klein ist, erklärte sie.
Michael Thiel appellierte an den Ausschuss, das Verfahren nicht zu sehr in die Länge zu ziehen.
Bevor weiter politisch beraten wird, soll eine Ortsbesichtigung stattfinden.