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Tostedter SPD bedauert den Austritt von Reinhard Riepshoff

bim/nw. Tostedt. Die Tostedter SPD bedauert den Austritt von Reinhard Riepshoff. Wie berichtet, hat der Heidenauer Bürgermeister, der auch Kreistagsmitglied ist, der Partei den Rücken gekehrt, nachdem er unzufrieden mit dem öffentlichen Umgang des Ortsvereins mit zwei Zeitungsanzeigen von SPD-Mitglied Christine Wüst-Buri war. Diese waren unmittelbar vor der Stichwahl zum Samtgemeindebürgermeister erschieben.
"Reinhard Riepshoff ist lange Zeit bei uns Mitglied gewesen und hat in vielen Funktionen erfolgreich für uns gearbeitet. Wir haben Verständnis für seine Gründe, teilen sie jedoch nicht", erklärt die Tostedter SPD in einer Pressemitteilung.
Das überraschende Ergebnis der Samtgemeindebürgermeisterwahl vom 25. Mai, bei dem sich der als unabhängiger Kandidat angetretene Dr. Peter Dörsam bereits als Favorit herausstellte und Reinhard Riepshoff als Kandidat der SPD nur 15,8 Prozent der Stimmen holte, habe den SPD-Vorstand tief getroffen. Der Vorstand habe dann nach ausführlicher Diskussion beschlossen, keine Wahlempfehlung auszusprechen.
Die Anzeigen von Christine Wüst-Buri, die sich darin hinter Amtsinhaber Dirk Bostelmann (CDU) stellte, seien im internen Kreis vielfach diskutiert und dazu auch intern Stellung bezogen, aber andere, öffentlichkeitswirksame Maßnahmen letztlich verworfen worden. "Wir haben uns damals, um weiteren Schaden abzuwenden, als Vorstand dagegen entschieden, Wahlempfehlungen einzelner Mitglieder öffentlich zu rügen", heißt es in der Pressemitteilung weiter.
Die SPD Tostedt stellt nun klar, dass sie eine gute Zusammenarbeit mit dem Samtgemeindebürgermeister Dr. Peter Dörsam anstrebt.