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Tostedts Samtgemeinderat fasst Objektbeschluss für das Tostedter Freibad / Sanierung könnte im Herbst starten

bim. Tostedt. Dass es keine Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ für die Sanierung des Freibades gibt, wird in Tostedt bedauert. Dennoch gönnt man es den Nachbarn in Hanstedt, die für ihre Freibad-Sanierung rund 1,2 Millionen Euro bekommen. In ganz Niedersachsen seien nur fünf Projekte ausgewählt worden, berichtete Samtgemeinde-Bürgermeister Dr. Peter Dörsam. Er bezweifelte auch, dass der Tostedter Antrag als zweites Freibad im gleichen Landkreis überhaupt eine Chance gehabt hätte. Dennoch fasste der Samtgemeinderat jetzt bei zwei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen den Beschluss, das Freibad - vorbehaltlich der Prüfung durch das Rechnungsprüfungsamt - nach den Plänen der Projektgruppe Hildesheim (PGH) als Bad mit konventioneller Wasseraufbereitung zu sanieren.
Wie berichtet, hatte eine Arbeitsgruppe aus Politik, Verwaltung, DLRG und Freibadförderverein in zwei Sitzungen Einsparpotentiale von 350.000 Euro erarbeitet, sodass sich die Kosten auf ca. 2,65 Millionen Euro belaufen. Entstehen soll ein Kombibecken (381 Quadratmeter im Schwimmer- und Sprungbereich sowie 390 Quadratmeter im Nichtschwimmerbereich), das mithilfe einer Pfahlgründung im bestehenden Becken als Baugrube errichtet wird.
Oberste Priorität habe eine möglichst große Wasserfläche gehabt. Auch dem Spaßbedürfnis werde Rechnung getragen, so Klaus-Dieter Feindt (SPD). "Wir werden über einen langen Zeitraum ein tragfähiges, attraktives Freibad haben", so Feindt.
Rolf Aldag (CDU) lobte die konstruktive Zusammenarbeit in der Arbeitsgruppe. "Wir haben einen guten Mittelweg aus Attraktivität und Kosten gefunden", sagte er.
"Wenn den Architektenverträgen zugestimmt wird, könnte im Herbst mit den Arbeiten begonnen werden", erklärte Samtgemeindeamtsrat Michael Burmester.