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Tostedts Sportvereine bekommen weniger Förderung

bim. Tostedt. Die angespannte Finanzlage der Gemeinde Tostedt machte es jetzt erneut erforderlich, die Sportvereinsförderung zu überdenken. Bislang erhielten alle Vereine pro Mitglied einen Zuschuss von 10 Euro. Gerade bei dem erfolgreichen Todtglüsinger Sportverein mit inzwischen über 7.600 Mitgliedern war die Gemeinde dabei überfordert. Deshalb befürwortete der Gemeinderat einstimmig, die Sportförderung in diesem Jahr auf 60.000 und im kommenden Jahr auf 50.000 Euro zu reduzieren.
"Ich verstehe, dass die Kürzung schmerzhaft ist", sagte Gemeindedirektor Dr. Peter Dörsam. "Wir haben tolle Vereine vor Ort, da sollte man auch eine Basis finden, mit der alle leben können", sagte er.
Die jetzige Förderrichtlinie sieht demnach vor, pro Jugendlichem bis 27 Jahren 10 Euro zu zahlen sowie einen Sockelbetrag - gestaffelt nach der Vereinsgröße (bis 500 Mitglieder 1.500 Euro, bis 1.500 Mitglieder 3.600 Euro, usw. sowie über 7.500 Mitglieder 18.300 Euro).
Auf Antrag von Dieter Weis (Wählergemeinschaft) erhalten die kleineren Vereine - der Reit- und Fahrverein, der Tennisverein sowie die Schützenvereine Tostedt und Todtglüsingen - statt 1.500 Euro in diesem Jahr einmalig noch 2.000 Euro.
• Einmalig mit 1.000 Euro bezuschusst werden soll in diesem Jahr die Veranstaltungsreihe "Heidekultour". In den kommenden Jahren hofft die Gemeinde, dass eine Förderung aus dem Leader-Projekt - einem Förderprogramm der Europäischen Union, mit dem modellhaft innovative Aktionen im ländlichen Raum gefördert werden - erfolgt.