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Unfallzahlen auf der A1 bei Hollenstedt leicht gesunken

Ruth Alpers (Grüne): "Die Anzahl der Unfalltoten ist leider unverändert" (Foto: Grüne)
bim. Hollenstedt. Bei der Diskussion um den Lärm auf der A1 bei Hollenstedt setzen die Mitglieder der Bürgerinitiative (BI) „Lärmschutz A1 Hollenstedt“ u.a. auf eine Reduzierung der Geschwindigkeit wie vor dem sechsspurigen Ausbau der Autobahn in der Hoffnung, dass der Verkehrslärm reduziert wird. Ebenso spielte eine Rolle, ob dadurch die Unfallzahlen reduziert werden könnten. Die Gruppe Grüne/Linke im Kreistag hatte daraufhin eine Anfrage zur Unfallhäufigkeit drei Jahre vor und nach dem Ausbau - also von 2005 bis 2015 - im Bereich des Buchholzer Dreiecks bis zur Abfahrt Heidenau gestellt. Ergebnis: "Die alten Zahlen fehlen teilweise. Die gesicherten neuen Unfallzahlen sind glücklicherweise zurückgegangen, was vielleicht auf die geräuschvollen Streifen auf der Fahrbahndecke zurückzuführen ist", resümiert Ruth Alpers. Leider unverändert sei die Anzahl der Unfalltoten auf dieser Strecke geblieben mit einem Todesfall pro Jahr.
Obwohl zwischenzeitlich - im Jahr 2011 - ein neues EDV-System zur Unfall-Dokumentation und -Auswertung in Betrieb genommen wurde und einige Unfälle in die Zuständigkeit der Polizeiinspektion Rotenburg fallen, hatte sich die Polizeiinspektion Harburg die Mühe gemacht, die Unfallzahlen für die Jahre 2007 bis 2016 zu ermitteln. 2007 gab es demnach 271 Unfälle, die meisten Unfälle ereigneten sich mit 491 bzw. 449 in den Jahren 2009 und 2011. 2014 waren es 160, 2015 insgesamt 204 und im vergangenen Jahr 188 Unfälle.