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"Wir sind für Kinder"

Sehen den geplanten Kita-Standort kritisch (v. li.): Elisabeth Sill, Gertrud Rösen, Helma Töteberger, Ruth Knabe und Anni Gerken
Bewohnerinnen des Betreuten Wohnens äußern sich zum Kindertagesstätten-Bau Dieckhofstraße
bim. Tostedt. Bei der Diskussion um den Bau einer Kindertagesstätte (Kita) neben Grundschule und Jugendzentrum im historischen Ortskern in der Tostedter Dieckhofstraße argumentieren die Standort-Befürworter u.a. damit, dass sich die älteren Menschen über Kinderlachen freuen und die Kita ideal sei, das Mehrgenerationenprinzip zum Nutzen von Jung und Alt auszubauen. Gertrud Rösen (90), Anni Gerken (85), Helma Töteberg (73), Ruth Knabe (88) und Elisabeth Sill (85), Anwohnerinnen im Betreuten Wohnen gegenüber des Neubau-Standortes, teilen diese Aussagen nur zum Teil.
"Wir freuen uns über das Kinderlachen, das wir schon seit Jahren hören. Aber die Grundschüler und die Mittagskinder im Jugendzentrum brauchen Platz zum Toben und Spielen", so Helma Töteberger. Dieser Platz werde durch den Kita-Bau eingeschränkt, das Gelände dort zugebaut.
Helma Töteberger, die früher selbst eine Krippe in Billstedt leitete, sieht noch einen anderen Aspekt: "Säuglinge und Kleinkinder brauchen mehr Schlaf. An dem Standort Dieckhofstraße ist es für sie zu unruhig", sagt sie.
Auf dem samtgemeindeeigenen Grundstück an der Alten Kleinbahn am Düvelshöpen sei mehr Platz für eine Kita, sind sich die Seniorinnen einig.
Was "Lärm" angeht, fürchten die Anliegerinnen nur den der Automotoren, die einige Eltern schon jetzt beim Hinbringen der Kinder laufen lassen würden.
Weitere Bedenken der Seniorinnen: "Ich befürchte eine Verkehrszunahme, und dass ich mit dem Rollator nicht mehr über die Straße komme, wenn 60 weitere Kinder gebracht und abgeholt werden", so Anni Gerken. Die kurze Verbindung über den "Stegen" zur Bank und zum Kaufhaus soll mit dem Kita-Bau links neben das Jugendzentrum (JUZ) verlegt werden. Dort sind auch die Zuwegung zur neuen Kita und Parkplätze geplant. "Wenn dort dann die Autos fahren, das wird es eng für Fußgänger", so Anni Gerken.