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Wird Hundehaltung zum Luxus?

Ab 1. Juli müssen alle Hunde zur Prüfung und über ein zentrales Register gemeldet sein (Foto: mum)
(bim). "Es ist unverständlich, dass zu Lasten des Steuerzahlers eine Firma beauftragt wird, Daten über Hunde zu sammeln, die doch schon aufgrund der Hundesteuer bei den Ämtern vorliegen", ärgert sich ein WOCHENBLATT-Leser. Er meint damit das zentrale Register, bei dem ab 1. Juli Name und Anschrift des Hundehalters sowie Geschlecht, Rasse und Kenn-Nummer des Hundes vermerkt werden. Geführt wird dieses Register von der KSN (Kommunales Systemhaus Niedersachsen GmbH).
Wie berichtet, müssen Hundehalter sich und ihre Vierbeiner ab dem 1. Juli dort registrieren lassen. Das kostet online 14,50 Euro und schriftlich bzw. telefonisch 23,50 Euro.
Außerdem ist ab dem 1. Juli ein Sachkundenachweis in Theorie und Praxis für all diejenigen Pflicht, die sich erstmals einen Hund zulegen. Ausnahme: Hundehalter, die in den vergangenen zehn Jahren mindestens zwei Jahre ohne polizeibekannte Auffälligkeiten einen Hund gehalten haben. Ein Sachkundenachweis kostet rund 200 Euro.
Hinzu kommen die Kosten für den bereits seit Juli vergangenen Jahres geforderten Chip (rund 50 Euro) und die Hundehaftpflichtversicherung (50 bis 150 Euro jährlich).
Der WOCHENBLATT-Leser meint: "Der sogenannte kleine Mann hat immer weniger Geld zur Verfügung, gleichzeitig greifen ihm Politiker und Behörden immer tiefer in die Tasche. Und das für Reglemtierungen, deren Nutzen absolut fragwürdig sind."