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Wistedts Bürgermeister Wolfgang Indorf wurde feierlich verabschiedet

Während der Feier gab es auch Ehrungen und Blumen für Jan Hinnerk Zirkel (v. li.), Ulrike Wlecke, Hans-Peter Meyer und Helga Indorf von Wolfgang Indorf und Hans-Hermann Baden (Foto: Samtgemeinde Tostedt)
bim. Wistedt. Viele Ehrengäste und Gratulanten aus Wistedt und Umgebung haben Wolfgang Indorf (71), dem dienstältesten Bürgermeister der Samtgemeinde Tostedt, jetzt nach 32 Jahren im Amt einen würdevollen Abschied bereitet.
35 Jahre engagierte sich Wolfgang Indorf im Gemeinderat und 30 Jahre im Samtgemeinderat. Zur Veranschaulichung seines erfolgreichen Einsatzes für die Entwicklung Wistedts wurde für den selbstständigen Maler eine Tapetenrolle mit der Auflistung seiner bedeutendsten Projekte entrollt. Auf dieser sogenannten "Bürgermeisterrolle" waren etwa der Ausbau von Gasversorgung, Kanalisation, Straßen- und Wegebau, der Grundstückskauf für den Bau des Kindergartens, der Kinderkrippe und Grundschule sowie die Ausweisung mehrerer Baugebiete vermerkt, was die Einwohnerzahl stetig ansteigen ließ. Erst im März diesen Jahres hatte Indorf für sein vorbildliches Wirken für die Gemeinde von Landrat Rainer Rempe das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen.
Mit ihren Geschenken und Grußworten bewiesen die Gäste eine tief gefühlte Sympathie für den scheidenden Bürgermeister, dessen Ernennung zum Ehrenbürgermeister der Gemeinde Wistedt für Standing Ovations sorgte. Königsmoors Bürgermeister Matthias Schuback schenkte Wolfgang Indorf und seiner Frau Helga eine Karte, die dem Ehepaar kostenlosen Eintritt zu sämtlichen Veranstaltungen in Königsmoor gewährt. Jan Hinnerk Zirkel, Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Tostedt, überreichte ihm eine Ehrennadel der CDU. Seine verschmitzte und humorvolle Art wurde gleichermaßen von Rolf Aldag (CDU) wie von Samtgemeinde-Bürgermeister Dr. Peter Dörsam gepriesen, der ebenso wie der Landtagsabgeordnete und stellvertretende Landrat Heiner Schönecke besonders das ehrenamtliche Engagement Indorfs als Bürgermeister neben seinem eigentlichen Beruf würdigte. Uta von Hörsten, Leiterin der Elias-Schule, lobte sein großes Verständnis für die Belange der neu gegründeten Schule sowie sein von Authentizität und Wertschätzung geprägtes Verhalten gegenüber den Schülern während des Heimatkunde- und Politikunterrichts.
Bevor die Feierlichkeit mit dem Auftritt des Singkreises Wistedt, einem Imbiss und netten Gesprächen ausklang, nahm Hans-Hermann Baden noch Ehrungen der scheidenden Ratsmitglieder Jan Hinnerk Zirkel, Hans-Peter Meyer und Ulrike Wlecke vor sowie von der nun ebenfalls aus ihrem Amt verabschiedeten Helga Indorf, die ihrem Ehemann in seiner Funktion als Bürgermeister tatkräftig zur Seite gestanden hat.