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Wohnungsbaugesellschaft im Landkreis Harburg / Kreisrat Kai Uffelmann: "Ich bin Optimist"

Optimistischer Kreisrat: Kai Uffelmann (Foto: Landkreis Harburg)
(bim). Der Stichtag für die Beteiligung an der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft im Landkreis Harburg rückt näher. Bis zum 15. April sollen möglichst viele Kommunen darüber entschieden haben, wolle der Kreistag ein klares politisches Signal. "Jede Kommune ist wichtig, und eigentlich wird die Beteiligung aller gebraucht bzw. brauchen die Menschen vor Ort bezahlbaren Wohnraum", sagt Kreisrat Kai Uffelmann. Aber: "Auch für die Kommunen, die sich bisher nicht beteiligt haben, ist die Tür nicht zu", betont er. Doch wie ist der Sachstand? Das WOCHENBLATT fragte nach.
Nicht mitmachen wollen bisher die Samtgemeinde Hollenstedt, die Gemeinde Tostedt und Stelle.
Ihre Beteiligung zugesagt haben bisher Rosengarten, Winsen sowie die Samtgemeinden Jesteburg und Salzhausen. In Seevetal entscheidet der Rat am 23. März, der Finanzausschuss hat bereits eine Beteiligung empfohlen. Auch die Samtgemeinde Hanstedt habe einen aufgeschlossenen Eindruck gemacht, so Uffelmann. In Buchholz entscheidet der Rat am 4. April.
Buchholz, Seevetal und Winsen sind die größten Kommunen und müssten sich mit 8,11 Prozent oder je 3,65 Milionen Euro beteiligen. Ob die Stadt Buchholz diesen "Brocken" aufbringen kann oder will, bleibt abzuwarten.
"Ich bin Optimist", sagt der Kreisrat, der fest an die Realisierung der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft glaubt. Auch nach dem 15. April hätten Kommunen die Möglichkeit, einzusteigen. Der Stichtag sei gesetzt worden, damit sich die Beratungen nicht bis zum St. Nimmerleinstag hinzögen. So wird z.B. in Neu Wulmstorf erst am 15. April eine Entscheidung erwartet.
"Der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum ist überall notwendig und betrifft junge wie ältere Menschen", betont Uffelmann.
Wer später Anspruch auf die Wohnungen habe, dafür soll der Geschäftsführer eine Richtschnur bekommen. So werde sicherlich ein Nachweis über die Einkünfte verlangt, aber keine Schuldenabfrage vorgenommen oder ein befristeter Arbeitsvertrag als Ausschlusskriterium gewertet.