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Zweite Beteiligungsrunde für den dritten Bauabschnitt der Gartenstadt Heidloh

Erläuterte die Abwägungen: Dipl.-Ing. Iryna Davydenko von der NLG
bim. Tostedt. Die Stellungnahmen der Bürger und Behörden zum dritten Bauabschnitt der Gartenstadt Heidloh, die im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung eingegangen sind, wurden jetzt von Dipl.-Ing. Iryna Davydenko von der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG) im Planungs- und Umweltauschuss der Gemeinde Tostedt vorgestellt. Mit den daraus resultierenden Änderungen soll der Bebauungsplan-Entwurf in die nächste Beteiligungsrunde gehen, empfahl der Ausschuss einstimmig.
Wie berichtet, richten sich die Bedenken der Bürger wegen des steigenden Verkehrsaufkommens gegen die durchgehende Straßenführung der Heidlohallee und den Anschluss der Planstraße an die Straße "Am Erdbeerfeld" sowie den Standort der zunächst unmittelbar ans Erdbeerfeld grenzenden Reihenhäuser.
Die jetzt zwei statt der zuvor drei geplanten, zweigeschossigen Reihenhäuser mit einer Firsthöhe von zwölf Metern sollen nun weiter ins Innere des Neubaugebietes verlegt, die Planstraße A nicht mehr ans „Erdbeerfeld“ angeschlossen werden. Statt sieben soll es nun nur noch sechs Mehrfamilienhäuser in Richtung Dohrener Weg geben.
Bezüglich der Bedenken der Heidlohallee-Anwohner wies Iryna Davydenko auf das Strukturkonzept aus dem Jahr 2001 hin, in dem die für das Gebiet namensgebende Heidlohallee mit 12,50 Metern Breite, beidseitigen Gehwegen und Grünstreifen inklusive Parkbuchten bereits als Hauptverkehrs- und durchgehende Verbindungsstraße der drei Bauabschnitte ausgewiesen ist. Die Verkehrsbelastung im dritten Bauabschnitt von prognostizierten 1.150 Kfz-Fahrten pro Tag inklusive der Besucher-, Ver-/Entsorgungsverkehre könne vom angrenzenden Straßennetz und den Knotenpunkten sowie vom Dohrener Weg, der ausgebaut wird, problemlos aufgenommen werden.
Da der Dohrener Weg schon jetzt als Abkürzung und mitunter auch Rennstrecke in Richtung des Gewerbegebietes und B75 genutzt wird, sollen künftig Einengungen durch Bäume und eine große Fahrbahnverschwenkung den Verkehr abbremsen. Verkehrsberuhigungsmaßnahmen soll es auch im dritten Bauabschnitt der Heidlohallee geben.
Der Kreisverkehr mit 35 Meern Durchmesser an der Heidlohallee/Harburger Straße soll im Zuge des dritten Bauabschnitts der Gartenstadt realisiert werden - allerdings erst nach dem Ausbau des Dohrener Wegs und der inneren Erschließung, so Bauamtsleiter Axel Seute. Bereits seit 2016 beantragt sei eine Ampel an der Einmündung Harburger Straße/B75.
Als Ausgleichsflächen werden nicht - wie von der Landwirtschaftskammer befürchtet - Ackerflächen in Anspruch genommen. Der Ausgleich soll innerhalb des Gebietes sowie auf 2,5 Hektar in einem Kompensationspool an der Este erfolgen.