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Bienenseuche jetzt auch in Meckelfeld

bim. Meckelfeld. Dem Veterinärdienst des Landkreises Harburg wurde ein weiterer Fall von Amerikanischer Faulbrut bei einem Bienenvolk in Seevetal-Meckelfeld gemeldet. „Es handelt sich hier um eine Ansteckung, die vermutlich im Hamburger Raum erfolgte, wo im Juni ein Fall von Faulbrut amtlich festgestellt wurde. Damit steht er nicht unbedingt im Zusammenhang mit bisher angezeigten Ausbrüchen der Bienenseuche im Kreisgebiet“, erläutert Dr. Astrid Krüger, Leiterin des Veterinärdienstes der Kreisverwaltung. Die Bienenkrankheit sei für Menschen völlig ungefährlich. Auch der Verzehr von Honig befallener Bienen sei unschädlich.
Zum Schutz nicht erkrankter Bienen wurde ein Sperrbezirk in Seevetal rund um das betroffene Bienenvolk festgesetzt - unabhängig von den bisher festgestellten Fällen im Bereich Tostedt, Trelde und Kakenstorf, für die ab 8. Juli ein zusammengefasster Sperrbezirk eingerichtet wurde.
Die Grenze des Sperrbezirks umfasst im Norden Seevetals einen Teil von Groß Moor und verläuft über Großmoordamm von der Landesgrenze Hamburg/Niedersachsen in östliche Richtung über Friesenweg, Rehmendamm, Grüner Damm, Deichstraße bis Zur Viehtrift in Hörsten weiter bis zur Seeve, flussaufwärts unter dem Rangierbahnhof Maschen hindurch bis zur Seevetalstraße. Von dort in nord-westliche Richtung bis Am Klärwerk. Anschließend den Straßen Am Klärwerk, Auf dem Kamp, Lohe und Winsener Landstraße bis zur Landesgrenze Niedersachsen/Hamburg folgend und weiter entlang der Landesgrenze bis zum Ausgangspunkt.
• Die vollständige Verfügung zum Sperrbezirk sowie eine Karte steht unter www.landkreis-harburg.de (Suchbegriff „Faulbrut“). Fragen zum Sperrgebiet und zur Bekämpfung der Bienenerkrankung beantwortet der Veterinärdienst der Kreisverwaltung unter Tel. 04171-693466.