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Kreisveterinäramt hebt den Faulbrut-Sperrbezirk „Wörme“ auf

bim. Handeloh. Entwarnung für Imker in der Gemeinde Handeloh: Das Kreisveterinäramt wird den Bienenschutz-Sperrbezirk „Wörme“ am Freitag, 24. November, aufheben. Der Bereich ist nach den vorliegenden Untersuchungen aller Bienenvölker „faulbrutfrei“.
Bienenschutz-Sperrbezirke bestehen im Landkreis Harburg aber weiterhin für Schierhorn und Winsen. In Schierhorn und Winsen wurden alle Bienenvölker bereits untersucht und die befallenen Bienenvölker saniert. Die erforderlichen Nachuntersuchungen können wegen der Witterung erst im Frühjahr durchgeführt werden. In diesen Sperrbezirken dürfen bewegliche Bienenstände bis dahin nur mit Genehmigung des Veterinäramts von ihren Standorten entfernt werden.
Das gilt auch für Bienenvölker, einzelne lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, als Bienenfutter vorgesehener Honig, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Geräte. Außerdem dürfen Bienenvölker oder einzelne Bienen nur mit Genehmigung des Veterinäramts in die Gebiete gebracht werden.
Die Amerikanische Faulbrut ist in Deutschland anzeigepflichtig und befällt lediglich Bienen. Für Menschen ist die Bienenkrankheit völlig ungefährlich. Auch der Verzehr von Honig befallener Bienen ist unschädlich. Präventiv sind alle Imker verpflichtet, ihre Bienenvölker beim Kreisveterinäramt zu melden. Fragen zu den Sperrgebieten und zur Bekämpfung der Faulbrut beantwortet der Veterinärdienst der Kreisverwaltung unter Tel. 04171-693466.