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Selbsthilfegruppe für an Schuppenflechte Erkrankte

bim. Hollenstedt. Der Leidensdruck von Menschen, die an Schuppenflechte erkrankt sind, ist groß. Es ist vor allem die Scham, sich in der Öffentlichkeit mit dieser entzündlichen Hautkrankheit zu bewegen, auch wenn diese nicht ansteckend ist. "Ich begegne immer wieder Menschen, die kennen jemanden, der an Schuppenflechte leidet, aber ich kenne niemanden persönlich", sagt Kathrin Ruschmeier (35) aus Hollenstedt. Um das zu ändern und sich mit gleich Betroffenen auszutauschen, hat sie daher nun die Psoriasis (Schuppenflechte)-Selbsthilfegruppe ins Leben gerufen.
Laut dem Berufsverband der Deutschen Dermatologen leiden in Deutschland rund zwei Millionen Menschen unter der Krankheit.
Kathrin Ruschmeier hat seit ihrem zwölften Lebensjahr Schuppenflechte, inzwischen ist fast ihr ganzer Körper befallen. "Da ist man eingeschränkt. Man mag sich nicht ausziehen, schon gar nicht ins Freibad gehen. Wenn man Sport treibt, kann die Haut aufplatzen und sich gegebenenfalls entzünden", erläutert die 35-Jährige. Schuppenflechte komme in Schüben. "Es juckt, die Haut rötet sich und schuppt", so Katrin Ruschmeier. Bei ihr ist die Krankheit inzwischen auf die Gelenke geschlagen und sehr schmerzhaft.
Deshalb ist es der Hollenstedterin wichtig, sich mit Betroffenen auszutauschen. Das erste Treffen der Psoriasis-Selbsthilfegruppe findet am Montag, 22. Februar, um 20 Uhr im Kirchen-Gemeindehaus in Hollenstedt statt und dann jeweils am vierten Montag im Monat. Betroffene jeden Alters und ihre Angehörigen sind willkommen.
• Anmeldungen nimmt Kathrin Ruschmeier unter Tel. 0151-62640129 oder per E-Mail an sruschmeier@t-online.de.