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Dorfladen in Kakenstorf soll wieder öffnen

Freuen sich, dass der Dorfladen bald wieder öffnet (v. li.): Murat Mert, Harald Brünjes, Hildegard Knüppel, Ciğdem Akcaoğlu Mert und Heiko Knüppel
bim. Kakenstorf. Viele Bewohner, insbesondere die Älteren, die Schulkinder und nicht zuletzt die Handwerker, die sich morgens ihre Zeitung und belegte Brötchen dort holen, haben den Dorfladen in Kakenstorf bereits sehr vermisst. Nachdem das kleine Geschäft zum Jahresbeginn geschlossen wurde, sind nun neue Betreiber gefunden. „Wir freuen uns, dass Familie Mert den Dorfladen zum 1. Juni wieder öffnet“, sagt Bürgermeister Heiko Knüppel.
Er hat eine ganz besondere Beziehung zu dem Lädchen, gehört das Gebäude doch seiner Familie. Seine Mutter Hildegard Knüppel hatte sozusagen den Grundstein für das Geschäft in seiner jetzigen Form gelegt und den Dorfladen von 1975 bis 1999 geführt. Danach gab es bereits vier weitere Betreiber.
Den Leerstand konnte sich der Kakenstorfer Harald Brünjes nicht mit ansehen. Beim Kaffeetrinken im Rewe-Markt an der Zinnhütte hatte er Familie Mert kennengelernt und ihnen von dem Dorfladen berichtet. Ciğdem Akcaoğlu und Murat Mert konnten sich vorstellen, das Geschäft zu übernehmen. Und so stellte Harald Brünjes den Kontakt zu Familie Knüppel her.
In den vergangenen Wochen haben Ciğdem Akcaoğlu und Murat Mert mit einigen Helfern die Räume von Grund auf renoviert. Künftig wollen sie dort alle Grundnahrungs- und Reinigungsmittel, Tabakwaren, Zeitungen und natürlich Brötchen verkaufen.
„Für die Gemeinde kommt es darauf an, dass die Grundversorgung sichergestellt ist. Das ist vor allem für ältere Menschen wichtig, die nicht mehr mobil sind“, so Bürgermeister Knüppel.
Bei der Frage, ob die Gemeinde einen Teil der Miete übernimmt, um den Erhalt des Ladens zu sichern, hält er sich aus Befangenheit als einer der Vermieter zurück. Darüber müsse Familie Mert mit der Gemeinde und dem Rat sprechen. „In jedem Fall ist es eine Chance für die Kakens-
torfer, den Dorfladen mit ihrem Einkauf dort zu einer Erfolgsgeschichte werden zu lassen“, so Heiko Knüppel.