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EWE invesitiert eine halbe Million Euro für schnelles Internet in Tostedt

An einem der neuen Verteilerkästen (v. li.): Bürgermeister Gerhard Netzel, Björn Muth (EWE), Samtgemeinde-Bürgermeister Peter Dörsam und Carsten Kröger (EWE)
bim. Tostedt. Das Telekommunikationsunternehmen EWE TEL investiert jetzt eine halbe Million Euro in den Beitbandausbau in Tostedt. "Landkreisweit hat es eine Investition in Eigenwirtschaftlichkeit in dem Umfang bislang nicht gegeben", so Björn Muth, EWE-Kommunalbetreuer Geschäftsregion Bremervörde/Seevetal, und Carsten Kröger, Bezirksmeister in Tostedt für die EWE NETZ GmbH. Damit werden rund 3.200 Haushalte ans Glasfasernetz angeschlossen.
Bis Ende Oktober sollen in Tostedt 27 Verteilerkästen, sogenannte Kabelverzweiger, aufgestellt werden. Die ersten sind bereits aktiviert. Sie versorgen neben Teilen von Tostedt auch Abschnitte in Todtglüsingen und Tiefenbruch.
Kabelverzweiger sind Knotenpunkte, in denen die Teilnehmeranschlussleitungen der einzelnen Kunden gebündelt sind. EWE TEL führt seine Glasfaserkabel in den Kabelverzweiger hinein und ermöglicht so in Kombination mit der Zusatztechnologie "Vectoring" Bandbreiten bis zu 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Wie hoch die Datenübetragungsrate im einzelnen Haushalt ist, hänge aber auch weiterhin von der Länge und Qualität der kupfernen Hausleitung ab, so Carsten Kröger.
Samtgemeinde-Bürgermeister Dr. Peter Dörsam und Bürgermeister Gerhard Netzel freuen sich über die EWE-Initiative. Schließlich sei schnelles Internet für Unternehmen wie Privatleute ein wichtiger Standortfaktor und ein Beitrag zu höherer Lebensqualität.
In den vergangenen Jahren hat EWE 2.100 Haushalte in Tostedt an sein Glasfasernetz angeschlossen. Wenn die Ausbauarbeiten - voraussichtlich Ende des Jahres - abgeschlossen sind, können dann über 5.300 Haushalte in der Samtgemeinde Tostedt das schnelle Internet nutzen. EWE will informieren, sobald die höheren Bandbreiten verfügbar sind.
Für den weiteren Breitbandausbau liefen bereits die Planungen für 2016, so Björn Muth. In welchem Umfang dieser dann erfolgt, hänge u.a. vom zur Verfügung stehenden Budget sowie von den örtlichen Voraussetzungen ab.