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Landkreis Harburg zieht erfolgreiche Zwischenbilanz für das KMU-Förderprogramm

(bim). Der Landkreis Harburg und seine Kommunen haben binnen eines Jahres im Rahmen des kreiseigenen KMU-Förderprogramms 18 Unternehmen gefördert und damit über 300 vorhandene Arbeitsplätze gesichert und 100 neue Arbeitsplätze geschaffen. Über diese erfolgreiche Zwischenbilanz informierte die Kreisverwaltung jetzt die Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaft, ÖPNV und Tourismus. Dabei geht es um Fördergelder für betriebliche Investitionen, die kleine und mittlere Unternehmen (KMU) seit April 2015 beantragen können.
In dieser Zeit hat die Stabsstelle Kreisentwicklung/Wirtschaftsförderung 55 Unternehmen beraten und 33 Förderanträge bearbeitet. Davon wurden 2015 bereits 18 Anträge mit einem Gesamtfördervolumen in Höhe von 475.000 Euro bewilligt. Derzeit liegen 15 weitere Anträge vor, die noch geprüft werden. Sowohl die räumliche Verteilung der bewilligten Fördermittel auf die Städte und Gemeinden als auch der Branchenmix der Betriebe sei sehr ausgewogen. Die meisten Antragsteller seien kleine Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern, die in die Erweiterung ihres Betriebes investieren.
Die Zuschüsse setzen sich zu je 50 Prozent aus Haushaltsmitteln des Landkreises und der Stadt oder Gemeinde zusammen, in der das Unternehmen seine Investition tätigt. Die Vergabe erfolgt nach der Richtlinie des „KMU-Förderprogramms 2015-2020 des Landkreises Harburg in Zusammenarbeit mit seinen Städten und Gemeinden“: Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen sowie Existenzgründer. Fördervoraussetzung ist eine Investition von mindestens 30.000 Euro, die im Zusammenhang mit der Sicherung vorhandener und der Schaffung neuer Arbeitsplätze steht. Gefördert werden zum Beispiel Betriebserweiterungen sowie 
-verlagerungen mit Erweiterung und Existenzgründungen. Der Zuschuss kann bis zu 45.000 Euro betragen und ist abhängig von der Höhe der Investition und der Anzahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze.
„Es freut mich sehr, dass unser KMU-Förderprogramm so gut angenommen wird“, sagt Landrat Rainer Rempe. „Die hohe Nachfrage zeigt, dass der Bedarf nach solchen Fördermöglichkeiten groß ist. Es war genau die richtige Entscheidung des Kreistages, das Förderprogramm nach dem Ende der EU-Förderperiode 2007-2013 in eigener Regie neu aufzulegen. Damit leisten wir einen wirkungsvollen Beitrag zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen in unserem Landkreis.“
Wichtig ist, dass der Antrag vor Investitionsbeginn gestellt wird. Existenzgründer und Unternehmen, die ihre Investitionen planen und eine Förderung beantragen wollen, melden sich bei Thomas Nordmann, Tel. 04171-693737, E-Mail: t.nordmann@lkharburg.de. Infos unter www.landkreis-harburg.de/kmu-foerderung.