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Üble Masche: Rentner soll via E-Mail abkasssiert werden

mum. Seevetal. Walter Halisch (73) aus Fleestedt traute seinen Augen nicht, als er jetzt seine E-Mails abrief. Ein Anwalt hatte ihm eine Rechnung in Höhe von 297,74 Euro geschickt. Halisch soll im Internet etwas bestellt haben. „Doch Ihr Konto wies die erforderliche Deckung nicht auf“, schrieb ihm der Anwalt. Der Rentner aus Fleestedt sollte zusätzlich zu der eigentlichen Rechnungssumme noch Mahn- und Bearbeitungsgebühren in Höhe von 75,55 Euro zahlen. „Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie etwas im Internet bestellt“, sagt Halisch. Was ihn am meisten irritierte: Er wurde in der Mail direkt angesprochen. Eine sogenannte „zip“-Datei, die als Anhang mit verschickt wurde, öffnete der Fleestedter lieber gar nicht.
Eine gute Entscheidung. Internet-Experten sind sicher, dass es sich um eine so genannte Phishing-Mail gehandelt hat. Hätte Walter Halisch den Anhang geöffnet, hätte sich ein Programm auf seinen Computer installiert, dass seine vertraulichen Daten ausgelesen hätte. Generell gilt: Anhang nicht öffnen, die Mail sofort löschen und auf gar keinen Fall Geld überweisen. Leider würden gerade Senioren das geforderte Geld überweisen, weil ihnen die Mahnung peinlich ist. Das gelte besonders dann, wenn der Betroffene angeblich pornografisches Material bestellt haben soll.