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Das Abwehrsystem auf Trab bringen

Wer abgehärtet ist, kann sich im Schnee freuen (Foto: dgk)
(wd/dgk). Viele Erwachsene werden im Winter zu Bewegungsmuffeln und verbringen den größten Teil des Tages in kuscheliger Wärme: Zuhause, im Auto und am Arbeitsplatz. Das hat negative Auswirkungen. Zum einen verbrennt der Körper weniger Fett. Zum anderen fährt das Immunsystem durch die mangelnde Auseinandersetzung mit den Kältereizen seine Aktivität zurück. Dies ist der Grund, dass in der kalten Jahreszeit viele Menschen erkältet sind.
Wer sich gezielt abhärtet, bringt sein Abwehrsystem auf Trab bringen und wird unempfindlicher gegenüber den winterlichen Temperaturen.
Am leichtesten gelingen solche Maßnahmen, wenn man sie gewohnheitsmäßig in den Alltag integrieren kann. Für jeden leicht anwendbar und effektiv ist ein abschließender Kaltreiz nach der warmen Dusche am Morgen. Mit der Brause wird kaltes Wasser erst über Beine und Arme, schließlich über den Rumpf gespült. Anschließend ist der Körper angenehm durchblutet, man ist wach und fühlt sich frisch.
Ein besonderer Genuss und zudem sehr effektiv ist das Barfußlaufen in kaltem Tau oder Schnee. Wichtig beim Abhärten ist es, immer warm anzufangen (z. B. nach einer warmen Dusche) und warm aufzuhören. Letzteres allerdings nicht mit einer warmen Dusche, sondern mit der Wärme, die der Körper auf den Kältereiz hin selbst produziert. Nach dem kalten Guss oder dem Tautreten sollte der Körper also unbedingt wieder warm einpackt werden.
Auch regelmäßiges Gehen an der frischen Luft wirkt Wunder. Anders ist nicht zu erklären, dass z. B. Hundebesitzer, die bei jedem Wetter ihre Runde drehen deutlich weniger unter Erkältungskrankheiten leiden, als andere.