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Husten: Wenn die Luft knapp wird

(djd). Laut Erkältungsexperten werden Erwachsene durchschnittlich zwei- bis viermal pro Jahr durch Erkältungen außer Gefecht gesetzt, Kinder sogar zehn- bis zwölfmal, bis ihr Immunsystem richtig ausgereift ist.
Im Anfangsstadium einer Erkältung ziehen oft Frostschauer über den Körper, man fühlt sich schlapp und matt. Nach und nach kommt es zu einem trockenen Reizhusten, der in der Regel nach wenigen Tagen in einen Husten mit Auswurf übergeht. Dieser dickflüssige Schleim bietet einen idealen Nährboden für Viren und Bakterien. Der Hustenreiz ist ein natürlicher Reflex, um die Krankheitserreger los zu werden.
Die Hustenattacken können sehr kraftraubend sein und mit dem Gefühl einhergehen, fast ersticken zu müssen. Wichtig für die Verflüssigung des Bronchialsekrets ist eine ausreichende Zufuhr an warmen oder kalten Getränken. Auch warme Suppen gelten im Bereich der Hausmittel als Schleimlöser. Weiterhin haben pflanzliche Wirkstoffe bewährt, die es in der Apotheke gibt. Durch sei können Atemwege spürbar befreit werden, Krankheitssymptome bessern sich innerhalb weniger Tage deutlich.
Wird die Erkrankung nicht richtig ausgeheilt und kommt es zu wiederholten Neuinfektionen, kann ein Husten chronisch werden. Bettruhe, Wärme in Form einer Wärmflasche oder eines Fußbades sowie ausreichend Schlaf gehören zu den besten Heilmitteln bei Erkältung. Die Ruhe fördert den Heilungsprozess und das Immunsystem kann im Schlaf besonders effektiv gegen Krankheitserreger ankämpfen. Auf sportliche Aktivitäten sollte bei einer Erkältung verzichtet werden, besonders wenn der Betroffene Fieber hat oder sich schwach fühlt. Ein feuchtes kühles Raumklima erleichtert während des Nachtschlafes und der Ruhephasen das Atmen. Die Raumtemperatur sollte 18 bis 20 Grad Celsius nicht überschreiten.