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Der gute Vorsatz: Von der "Couch-Potato" zum "Sport-Crack"

Christine Becker-Heins zeigt Bianca Marquardt Übungen zum Schultertraining (Foto: kb)

WOCHENBLATT-Redakteurin Bianca Marquardt arbeitet mit Hilfe ihrer Kollegin und Trainerin Christine Becker-Heins an einer strafferen Figur

(bim).
Fitnessstudios erleben derzeit eine Hochkonjunktur: Im ganzen Land haben Menschen den guten Vorsatz gefasst, im neuen Jahr mehr Sport zu treiben. So auch ich, WOCHENBLATT-Redakteurin Bianca Marquardt. Nach drei Jahren als „Couch-Potato“ muss ich mal wieder was tun.
Zum Glück habe ich mit Christine Becker-Heins eine sportliche Kollegin, die auch noch lizensierte Fitness-, Pilates-, Ernährungs- und Personal Trainerin ist. Wirbelsäulenmobilisierung, Kräftigung der Muskulatur und Gewebestraffen lautet das Ziel.
Der Termin für das erste Training steht schon seit zwei Wochen fest. Je näher er nun rückt, desto mehr lästern insbesondere meine männlichen Kollegen: „Na? Schon aufgeregt?“ Naja, ich nehm‘s mit Humor. Allerdings habe ich schon ein paar Bedenken, dass ich angesichts meiner miesen Kondition beim Training mit fieser Schnapp-Atmung kämpfen muss.

Seit gut zwei Wochen führe ich - laut Anweisung - ein Ernährungstagebuch. „So viel esse ich doch gar nicht. Und bis auf einen Besuch im Fast Food-Restaurant auch gar nicht so fett“, denke ich beim Lesen meiner Aufzeichungen. Christine belehrt mich eines Besseren und erklärt, wieviel Eiweiß, Kohlenhydrate und Fette man am Tag zu sich nehmen sollte. Meine tägliche Fettration ist eindeutig zu groß... Kalorien zählen wollte ich eigentlich nicht - brauche ich zum Glück auch nicht. Für ein gutes Körperbefinden und den angestrebten strafferen Body muss ich meine Ernährung aber doch umstellen.
Erleichtert bin ich, dass mir zumindest mein heißgeliebtes Gulasch in der von mir zubereiteten Form mit Tomatenmark und Fond auf dem Speiseplan bleiben darf - allerdings mit einem Teil Putenfleisch. Das wird in den kommenden zwei Monaten wohl noch häufiger als bisher auf dem Speiseplan stehen. Dazu gibt es viel Huhn, Fisch und Gemüse.
Der anschließende Blick auf die Waage zeigt: Elf Kilo vom Idealgewicht entfernt, aber immer noch knapp unter 70 Kilo - damit kann ich leben.
Dann geht es ans Workout. Nach Aufwärmübungen werden alle Muskelgruppen nach und nach trainiert.
Am Ende bin ich zwar etwas erschöpft, fühle mich aber auch angenehm ausgeglichen. Hoch motiviert bereite ich spät abends noch Putengeschnetzeltes mit Paprika zu und mich innerlich schon mal auf den Muskelkater vor. Der Wille zum Durchhalten ist da. Und ich bin schon ganz gespannt auf das nächste Training.