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Eilanträge abgelehnt: Bau der 380 kV-Freileitung Hamburg/Nord-Dollern wird nicht gestoppt

(lt). Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat Eilanträge gegen den Neubau der 380 kV-Freileitung Hamburg/Nord-Dollern abgelehnt. Mit dem Bau der Leitung dürfe damit ungeachtet der noch anhängigen Klagen begonnen werden, teilte das Gericht jetzt mit.
Die Entscheidung betrifft auch die Bürger des „Hanfberges“ in Agathenburg, über deren Köpfen eine Stromtrasse verläuft. Netzbetreiber „TenneT“ hat ihnen schriftlich zugesagt, die Leitung spätestens sechs Jahre nach der anstehenden Neubeseilung komplett abzubauen. Vorausgesetzt, die neue 380-kV-Höchstspannungsfreileitung in Richtung Hamburg könne 2017 in Betrieb gehen.
Hintergrund: Die Stadt Quickborn und mehrere Anwohner klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss für die 380kV-Höchstspannungsleitung. Ihrer Ansicht nach verläuft die Trasse bei Quickborn zu nah an Wohngebäuden und einem Schulzentrum. Mit den Eilanträgen wollten die Kläger einen Baustopp erreichen.