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Ein Pavillon für den Garten - Sparkassenmitarbeiter spenden 2.000 Euro an das Hospiz Nordheide

Freut sich über die 2.000-Euro-Weihnachtsspende: Der Geschäftsführer des Hospiz Nordheide Peter Johannsen (hintere Reihe, zweiter von links mit den Mitarbeitern der Sparkasse Harburg-Buxtehude in der Buchholzer Filiale Poststraße 7, Vorstandsmitglied Andreas Sommer (hintere Reihe, links) und Regionaldirektor Süd, Gerhard Oestreich, hintere Reihe rechts(Foto Sparkasse).
Buchholz: Eine gemeinschaftliche Spende in Höhe von 2.000 Euro an das Hospiz Nordheide zu geben, stand ganz oben auf der Wunschliste der Sparkassenmitarbeiter aus Buchholz und Umgegend. Eine Rückzugsmöglichkeit im Freien für Gäste des Hospiz und deren Angehörige soll es noch dieses Jahr auf dessen Gelände neben dem Buchholzer Krankenhaus geben. Zur Neugestaltung des Gartens gehört neben begehbaren Wegen, Hochbeeten mit Kräutern und Blumen in Augenhöhe auch ein Pavillon als Begegnungsort. „Der wird rund acht bis 10.000 Euro kosten“, sagte Geschäftsführer Peter Johannsen. „Da kommt die Spende für diesen Bau im richtigen Moment. Wir freuen uns sehr darüber.“
Das Geld stammt aus dem Topf der Weihnachtsspende 2015. Seit vielen Jahren ist es Tradition in der Sparkasse Harburg-Buxtehude, dass die Mitarbeiter und Pensionäre sowie die Mitglieder des Verwaltungsrats auf ihre Weihnachtsgeschenke verzichten und das Geld wohltätigen Zwecken in der Region zur Verfügung stellen. So kam dieses Mal eine Summe in Höhe von insgesamt 10.000 Euro zusammen. Aufgeteilt wurde das Geld neben dem Hospiz Nordheide auf die „Harburger Tafel“, die „Buxtehuder Tafel“ sowie auf die Palliativstation im Krankenhaus Winsen.
„Aus vielen Erzählungen unserer Kunden und aus meinem privaten Umfeld weiß ich, wie wichtig die Arbeit des Hospiz Nordheide ist,“ sagte Gerhard Oestreich, Regional-Direktor Süd, in einem Gespräch mit Peter Johannsen bei seinem Besuch in der Buchholzer Filiale, Poststraße 7. „In der Zeit des Abschiednehmens von einem lieben Menschen nicht alleine zu sein und ihn gleichzeitig in liebevoller professioneller Obhut zu wissen, ist sehr würdevoll. Hier wird im höchsten Maße wertvolle Arbeit am Nächsten geleistet.“
Wurde das Hospiz Nordheide – es bestand im vergangenen November zehn Jahre – mit „geringen Mitteln gebaut, so steht es heute solide dar“, sagte Peter Johannsen. Zehn Prozent müssen die Gesellschafter – das sind der Herbergsverein zu Tostedt, der DRK-Kreisverband Harburg-Land, der Ökomenische Hospizdienst Buchholz und der Kirchenkreis Hittfeld – selber an finanziellen Mitteln aufbringen. „An Spenden benötigen wir somit jährlich 120.000 bis 150.000 Euro. „Wenn wir die Summen nicht bekommen würden, könnten wir nicht existieren.“
120 bis 150 Menschen werden in jedem Jahr im Hospiz Nordheide betreut. „In den zehn Jahren seit Eröffnung wurden viele Kontakte geschlossen“, sagte Geschäftsführer Johannsen, „überall werden sind wir hoch akzeptiert. Mein Dank für die Unterstützung gilt der Sparkasse Harburg-Buxtehude sowie allen Spendern, die uns zur Seite stehen.“