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Ein Zirkus braucht Hilfe

Nino Lauenburger mit Ehefrau Samantha und Kamelbullen Emija und Zwergpony Mini
Familie Lauenburger vom "Zirkus Olympia" benötigt dringend Futter-Spenden, um ihre Tiere gut über den Winter zu bringen
mi. Hanstedt. „Wir benötigen dringend Heu und anderes Futter für unsere Tiere“, sagt Nino Lauenburger. Der junge Mann ist Juniordirektor des Zirkus „Olympia“, der in Brackel bei Hanstedt sein Winterquartier aufgeschlagen hat. Dem Zirkus geht es derzeit schlecht, denn im Winter finden keine Vorstellungen statt, es kommt kein Geld in die Kasse. Und Hilfe vom Amt haben die Zirkusleute bis jetzt nicht erhalten.
Der Zirkus ist ein echtes Traditionsunternehmen mit einer mehr als 200-jährigen Geschichte. Seit drei Generationen wird er von Familie Lauenburger geführt. Rund 30 Personen und ca. 60 Tiere gehören dazu.
„Wir wollen ein Zirkus der Zukunft sein“, erklärt Juniordirektor Nino Lauenburger. Deswegen gebe es im Zirkus nur Tiere, die sich auch artgerecht halten ließen. Raubtiere wie Löwen oder Tiger sucht man vergeblich. Stattdessen arbeitet Familie Lauenburger mit Ziegen, Pferden, Ponys und Kamelen.
Auch ohne Raubtiere könne man eine interessante Vorstellung bieten. Nino Lauenburger tritt zum Beispiel als Feuerschlucker auf und bringt mit seinen sechs Kamelen orientalisches Flair in die Manege. Auch das Zwergpony „Mini“, das nicht größer ist als ein Schäferhund, ist immer wieder ein besonderer Anblick.
„Wir lieben unsere Tiere“, sagt Ninos Vater, Zirkusdirektor Armin Lauenburger. Alle seien gut untergebracht, um über den Winter zu kommen. Das habe auch ein Veterinär bestätigt. Die größte Sorge der Lauenburgers ist jetzt, ausreichend Futter für ihre Schützlinge zu bekommen.
Bedanken möchte sich Familie Lauenburger beim Bürgermeister von Brackel, Henning Schamlott, der ihr erlaubt hat, dort ihr Winterquartier aufzuschlagen.
• Wer dem Zirkus Heu oder anderes Futter spenden möchte oder anderweitig helfen will, erreicht Familie Lauenburger unter der Telefonnummer 0174-4894406.