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Einbahnstraßen-Autobahn: CDU erhöht den Druck

Die einseitige Autobahn-Öffnung führe zu einer absurden Situation im Alten Land, sagt die CDU (Foto: Landkreis Stade/Schmidt)
(bc). Erneut nimmt die CDU-Opposition die heiß umstrittene Einbahnstraßen-Autobahn A26 ins Visier, um Druck auf die rot-grüne Landesregierung auszuüben. Die Landtagsfraktion der Christdemokraten hat jetzt mit einem Entschließungsantrag sieben Forderungen in Sachen Verbesserung der Verkehrssituation im Süderelberaum gestellt. Das Land muss...

• ...zügige Verhandlungen mit Hamburg aufnehmen, um eine zeitnahe Anbindung der A26 an die A7 auf dem Hamburger Stadtgebiet zu erreichen.

• ...gemeinsam mit Bürgern vor Ort und den kommunalen Akteuren ein Verkehrskonzept für den gesamten geplanten Trassenverlauf der A26 entwickeln.

• ...ein Konzept für besonders belastete Abschnitte erstellen, wie die L140 in Mittelnkirchen und die Ortsdurchfahrt Rübke, wo eine Ortsumgehung teilweise über Hamburger Gebiet erfolgen muss.

• ...bei den Überlegungen die Anliegen aus den Petitionen aus Rübke und „A26 – Beidseitige Öffnung jetzt!“ berücksichtigen.

• ...alle Möglichkeiten nutzen, Schwerlastverkehre aus den Ortschaften des Alten Landes und des Süderelberaums heraus zu bekommen.

• ...die A26 spätestens nach der Fertigstellung der Ortskernumfahrung in Jork in beide Fahrtrichtungen für Pkw und Krafträder freigeben.

• ...den Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr bis zur Fertigstellung der A26 vierteljährlich über die Entwicklung des Straßenverkehrs im Alten Land und im Süderelberaum unterrichten.

Wie berichtet, läuft derzeit schon ein Verkehrsmonitoring, in dessen Folge die Landesregierung im Sommer 2015 nach Eröffnung der Jorker Ortsumgehung entscheiden will, ob die A26 möglicherweise doch in beide Richtungen zwischen Horneburg und Jork geöffnet werden kann.

CDU-Landtagsabgeordneter Heiner Schönecke aus Elstorf sagt dazu: „Vor allem ist Rübke betroffen. Neu Wulmstorf wird nach dem Willen Hamburgs die einzige Autobahnabfahrt vor dem Anschluss an die A7 sein." Es sei unakzeptabel, dass die Bürger den gesamten Schwerlastverkehr für Teile des Alten Landes, Airbus und die Sietas-Werft ertragen müssen.

Der CDU-Antrag soll in das nächste Landtagsplenum vom 20. bis 22. Januar eingebracht werden.