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Elbe: Giganten passen nicht nebeneinander

(bc). Der Trend zu immer größeren Containerschiffen mit einer Kapazität von rund 20.000 Standardcontainern hält an. Das bestätigte der Terminalbetreiber Eurogate auf seiner Jahrespressekonferenz vor wenigen Tagen. Die 400 Meter langen und 60 Meter breiten Pötte stellen die Hafen-Unternehmer vor schwierige Aufgaben. Zwei Schiffe dieses Kalibers passen nicht nebeneinander in die Elbe. Das führe zu Begegnungsverboten und demnach zu Zeitverlusten beim Ein- und Auslaufen in den Hafen. Zudem müssten die Containerbrücken-Ausleger am Kai regelmäßig hochgezogen werden, um Zusammenstöße zu vermeiden.
Eine Lösung sei u.a. der 2012 eröffnete Tiefwasserseehafen "Jade-Weser-Port" in Wilhelmshaven. Den Container-Umschlag dort bezeichnet Eurogate jedoch als "völlig unbefriedigend". Im Vergleich zu 2013 ist er um zwölf Prozent auf 67.000 Container gesunken.
Zum Hintergrund: Eurogate betreibt Terminals in Wilhelmshaven, Bremerhaven, Hamburg und Italien. Außerdem ist der Konzern an Terminals in Russland, Marokko und Portugal beteiligt.