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Ferkelerzeuger bei Minister Meyer

(bc). Sauenhaltern ging es schon mal besser. Insbesondere die seit 2013 von der EU eingeführte Gruppenhaltung hat viele Hofbesitzer zur Aufgabe bewogen. In der vergangenen Woche traf sich ein Arbeitskreis Sauenhaltung im niedersächsischen Landvolkverband mit Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne), um für mehr Wettbewerbsfähigkeit der Ferkelerzeugung in Niedersachsen zu werben.
Neben der Gruppenhaltung wurde auch das Kupierverbot der Ferkelschwänze angesprochen. Ein vollständiges Verbot verlagere den Ferkelbezug der Mäster auf andere Bundes- oder EU-Länder, ist die Meinung der Sauenhalter. Schon jetzt komme jedes fünfte Ferkel aus Dänemark oder den Niederlanden. Wichtig seien weitere wissenschaftliche Versuche zum Kupierverbot, betonten die Landwirte.
Meyer erläuterte darüber hinaus, dass er eine sogenannte Ringelschwanzprämie bei Mastschweinen einführen möchte. Die Sauenhalter stellten klar, dass sie dadurch gerade in der Aufzucht erheblich gefordert wären, weil mehr Platz in den Ställen geschaffen werden müsste.