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Filmvorführung „Schäfer Ast – eine Spurensuche“, eine interessante und spannende Heimatgeschichte

Jörn Stolle (von links), Ilona Johannsen, Stefan Hollstein, Jürgen A. Schulz und Ralph Böer blickten auf eine gelungene Premiere des ersten Serviceclub-Treffen in Winsen zum Thema Schäfer Ast zurück. (Foto Sparkasse Harburg-Buxtehude)
Information, Gedankenaustausch, persönliches Kennenlernen und mit dem Film „Schäfer Ast – eine Spurensuche“ einen interessanten und spannenden Einblick in die Heimatgeschichte, dies alles kennzeichnete das „1. Treffen aller Serviceclubs in Winsen“.

Die Sparkasse Harburg-Buxtehude hatte als Gastgeber in ihre Räume in der Rathausstraße eingeladen. Im Mittelpunkt der Premiere stand die Filmvorführung „Schäfer Ast – eine Spurensuche“ von Jürgen A. Schulz, die zeigte, dass Geschichte keineswegs trocken sein muss.
Lions Club, Rotary Club, Round Table und Old Table – rund 50 Mitglieder der in Winsen engagierten Serviceclubs wurden von Jörn Stolle, Direktor des Regionalbereichs Ost, Ralph Böer, Leiter des FirmenkundenCenters Winsen und Stefan Hollstein, Leiter des ImmobilienCenters Winsen zur Premiere des Treffens, begrüßt. „Ähnliche Zusammenkünfte sind in Harburg bereits Tradition“, berichtete Jörn Stolle und versprach speziell für den Winsener Premierenabend: „Wir werden viel in die Vergangenheit schauen, aber auch einen Blick in die Zukunft Winsens.“
Der Film „Schäfer Ast – eine Spurensuche“, produziert von Jürgen A. Schulz, stand im Mittelpunkt des Abends. Der Film sei, genauso wie seine Filme über Heidepastor Wilhelm Bode und Johann Peter Eckermann auch in Japan zu sehen, berichtete Schulz. „Ob sie da erfolgreich sind, weiß ich nicht.“ In der heimischen Region sind es die Filme auf jeden Fall. Der Film über Schäfer Ast wurde jetzt bereits zum 20. Mal seit seiner Premiere im November aufgeführt. Immer vor prall gefüllten Stuhlreihen. „Wir mussten sogar Besucher nach Hause schicken, so Schulz. Sein Dank ging an die Stiftung der Sparkasse Harburg-Buxtehude, die das Projekt unterstützt hatte.
Bevor die Besucher filmisch auf die Spurensuche des „Wunderheilers von Radbruch“ eintauchten, brachte Ilona Johannsen, Mitarbeiterin des Heimatmuseums Winsen, den Besuchern Fakten über den zu Lebzeiten (1848 bis 1921) nicht unumstrittenen Schäfer und das gesellschaftliche Umfeld näher. Der Film zeichnete dann den Lebensweg des in Gronau geborenen Philipp Heinrich Ast und sein Wirken sowie Bedeutung in der Region. So empfing er in Radbruch zwischen 800 und 1200 Patienten täglich. Dabei diagnostizierte und behandelte er Krankheiten, indem er die abgeschnittenen Nackenhaare seiner Patienten mit der Lupe untersuchte. Er war zu seiner Zeit der größte Steuerzahler im Landkreis Winsen. Er landete wegen seiner Methoden aber auch vor Gericht und wegen Falschbehandlung eines Kindes sogar im Gefängnis. Ob „Wunderheiler oder Scharlatan?“ Diese Frage hatte Jörn Stolle zu Beginn gestellt und Ilona Johannsen wollte sie nicht eindeutig beantworten: „Er hat Tausenden geholfen, ich denke das ist das Wichtigste!“
Wer sich selbst ein Bild von Schäfer Ast machen will, hat am Montag, 13. April die Gelegenheit den Film in der Sparkasse Harburg-Buxtehude, Filiale Winsen, Rathausstraße 50, zu sehen. Beginn ist 19 Uhr. Eintritt: 9,50 Euro, für Kunden der Sparkasse Harburg-Buxtehude 7,50 Euro. Karten gibt es in der Filiale in der Rathausstraße oder unter Telefon
040 - 76691 0.

Am Rande Premierenveranstaltung informierte Bodo Ihlenburg, Marktbereichsdirektor Immobilien, Investoren und Bauträger, der Sparkasse Harburg-Buxtehude, über die Entwicklung des Baugebietes Winsener Wiesen Süd. Es ist das größte in Umsetzung befindliche Baugebiet im Landkreis. 250 Wohneinheiten entstehen auf 110 Grundstücken und werden 700 Menschen ein neues Zuhause in Winsen geben. Investitionssumme der im Moment laufenden Erschließung 50 Millionen Euro, die laut Bodo Ihlenburg zum großen Teil in der Region bleiben. „Im Herbst geht es los!“ Der erste Grundstücksverkauf wurde diese Tage beurkundet.