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Finanzspritze für die Forschung

(bc). Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt unterstützt die Obstbauversuchsanstalt in Jork-Moorende mit rund 340.000 Euro. Mit Hilfe der Finanzspritze will die OVA ein Verfahren weiterentwickeln, mit dem Äpfel ohne chemischen Pflanzenschutz länger haltbar gemacht und Lagerverluste vermieden werden können. Bei dem Verfahren wird jeder einzelne Apfel nach der Ernte für 15 bis 25 Sekunden mit 55 bis 60 Grad heißem Wasser geduscht oder gebadet. Es geht darum, Wassertemperatur sowie Zeitpunkt und Dauer der Behandlung zu präzisieren, um das Verfahren der sogenannten Kurzzeitigen Heißwasserbehandlung zur Praxisreife zu bringen. Zur Erklärung: Durch den Hitzeschock wird die Immunabwehr des Apfels gestärkt. Der Apfel kann Pilzinfektionen beseitigen oder abwehren, die schon vor dem Tauchen latent vorliegen.