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Fracking contra Wasserförderung

Bürgerinitiative "Kein Fracking in der Heide" und Landkreis Harburg beraten über unterirdische Raumordnung

mi). „Wenn es um Eingriffe in den Untergrund geht, müssen höchste Umweltstandards greifen.“ Das bekräftigten jetzt die Vertreterin der Bürgerinitiative „Kein Fracking in der Heide“, Renate Maaß und Carsten Peters, Stabsleiter der Abteilung für Städtebau und Raumplanung beim Landkreis Harburg, bei einem gemeinsamen Treffen.
Hintergrund ist die vom Landesbergbauamt erteilte Genehmigung an die Fracking-Firma Kimmeridge GmbH im Landkreis Harburg, nach lohnenden Rohstoffquellen für den Einsatz der lebensfeindlichen Frackingtechnologie zu suchen.
Carsten Peters und die Vertreter der BI betonten die Wichtigkeit eines Raumordnungsverfahrens auch für unterirdische Bereiche, die im Zuge der Neuaufstellung des regionalen Raumordnungsprogramms erfolgen müsse.
Hintergrund: Das „Fracking-Areal“ im Landkreis liegt fast zu 100 Prozent auf Flächen, die öffentlichen Interessen wie Naturschutz, Wasserschutz und der „Fauna-Flora-Habitat“- Richtlinie gewidmet sind.
Renate Maaß befürchtet vor allem einen Interessenkonflikt mit der Wasserförderung, denn Fracking verbrauche Unmengen Wasser. Daher sei eine unterirdische Raumordnung dringend geboten, um die Gebiete für der Wasserförderung auch planerisch zu fixieren.