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Für den Igel eine Burg bauen

Wer einem Igel einen sicheren Unterschlupf bieten möchte, kann eine Igelburg bauen (Foto: Wildpark Schwarze Berge)
(lt). Mit seinen schwarzen Knopfaugen und seinem tapsigen Gang kann der Igel trotz seiner Stacheln leicht die Herzen aller Tierfreunde erweichen. Leider sind laut NABU– aber viele Gärten absolut igelfeindlich, und die Besitzer wissen es oft nicht einmal.“
„Problemstellen gibt es für den Igel viele. Dazu zählen z.B. offene Lüftungsschächte und Bordsteingullys, freie Kellertreppen oder Kunstteiche mit steilen Kanten und ohne Ausstiegsbrett. Sie können leicht zur Todesfalle für Igel werden. Die kleinen Säugetiere haben oft keine Chance zu entkommen und verenden elendig
Weil es zudem immer mehr dichte Zäune gebe, werde der Lebensraum der Igel verringert.
Besonders fatal für die stacheligen Gesellen sind laut NABU naturferne Gärten, in denen heimische Sträucher, Stauden oder Wildpflanzen fehlen und lediglich exotische Grüngewächse wachsen. Weil ein Igel dort keine Nahrung finde, habe er keine Chance, Nachwuchs zur Welt zu bringen oder den Winter zu überstehen.
„Igel benötigen stattdessen fürs Überleben Reisig- und Laubhaufen, möglichst luftig, um sich in ihre Wochenstube oder Winterquartier zurückziehen zu können“. „
Der NABU empfiehlt allen Igelfreunden den Bau einer so genannten Igelburg. In diesem Unterschlupf aus Holz kann das Igelweibchen Jungtiere zur Welt bringen und säugen sowie die kalte Jahreszeit überstehen.
Die Igelburg sollte an einem trockenen Platz, nie in einer Senke, aufgestellt und mit Reisig und Laub überdeckt werden. Die Igel werden selbst Halme und Laub hineinschieben, um den Unterschlupf auszukleiden. Wenn die Igelburg richtig gebaut wird, können keine Katzen hineingelangen.“
Baupläne für die Igelburg sowie detaillierte Infos zu den Tieren können gegen Einsendung von 5 Euro beim NABU angefordert werden, Stichwort Igel, Schlosswall 15, 26122 Oldenburg