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Glyphosat als nicht krebserregend eingestuft

Mit einer Feldspritze - hier im Einsatz zur Rapsglanzkäfer-Bekämpfung - wird auch das Totalherbizid Glyphosat auf die Felder gebracht (Foto: Knabbe)

Neues Gutachten von EU-Experten

(ab). (ab). Der Unkrautvernichter Glyphosat soll, laut „Europäischer Chemiekalienagentur“ (Echa), nicht krebserregend sein. Aus einem jetzt in Helsinki erstellten Gutachten geht hervor, dass nicht genügend Kriterien erfüllt werden, um Glyphosat als krebserregend, mutagen oder fortpflanzungsgefährdend einzustufen. Dennoch gebe es Langzeitwirkungen auf die Artenvielfalt und könne bei Augenkontakt zu ernsthaften Verletzungen führen.

Der chemische Unkrautvernichter Glyphosat kommt auf rund 40 Prozent deutscher Ackerflächen zum Einsatz und ist weltweit das am meisten angewandte Herbizid. Im vergangenen Sommer sollten die 28 EU-Staaten in Brüssel über eine 18-monatige Zulassungsverlängerung zum Einsatz des umstrittenen Totalherbizids Glyphosat abstimmen und konnten sich nicht einigen. 19 Staaten befürworteten damals eine Zulassungsverlängerung für 18 Monate. In diesem Zeitraum sollte die „Echa“ prüfen, ob Glyphosat eine krebserzeugende Wirkung hat. Dem ist sie jetzt nachgekommen.
Ob Glyphosat in Europa weiter zugelassen ist, soll in diesem Jahr erneut entschieden werden.