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In Niedersachsen sind bis August 33 Menschen ertrunken

Eine Schwimmausbildung von Kindern ist wichtig (Foto: oh)
(bim/nw). Mindestens 33 Menschen sind bis August in Niedersachsen ertrunken - im vergangenen Jahr waren es sogar 41 Personen, teilt die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), Landesverband Niedersachsen, mit.
Von den Opfern waren 31 männlich, darunter drei Kinder (sechs bis zehn), zwei Jugendliche (16 bis 20 Jahre) und ein junger Erwachsener (21 bis 25 Jahre). 25 Ertrunkene waren 26 und älter.
Im Binnengewässer (See und Teich) kamen elf Personen ums Leben, in
Flüssen und Bächen waren es zehn, im Meer zwei Personen und in Gräben insgesamt drei.
Als häufige Ursachen nennt die DLRG Übermut, Selbstüberschätzung und Leichtsinn, aber auch Unkenntnis und gesundheitliche Vorschädigungen. Die meisten Unfälle ereignen sich an unbewachten Gewässern. Gerade Flüsse würden häufig unterschätzt. Die Strömungen seien tückisch und oftmals als solche nicht gleich zu erkennen.
Die DLRG rät daher dringend, nur bewachte Strände oder Bäder zu besuchen. Dort sind ehrenamtliche Retter und Schwimmmeister im Einsatz, die jederzeit Hilfe und Unterstützung anbieten.
Ein wichtiger Ansatz gegen den Ertrinkungstod ist die Schwimmausbildung von Kindern. Ein erstes, erfolgreich durchgeführtes Projekt „Vom Frühschwimmer zum Lebensretter bei der DLRG“ wurde von den niedersächsischen Sparkassen gefördert und ermöglichte zusätzliche Anfängerschwimmkurse.