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Kampf gegen das Mietnomadentum

(bc). Mit der ab Mai geltenden Mietrechtsreform soll das Mietnomadentum bekämpft werden. Das Gericht kann künftig Mieter dazu verpflichten, für die während eines Gerichtsverfahrens monatlich auflaufende Miete eine Sicherheit (z.B. Bürgschaft, Hinterlegung von Geld) zu leisten. Damit soll verhindert werden, dass der Vermieter durch das Gerichtsverfahren einen wirtschaftlichen Schaden erleidet, weil der Mieter am Ende des Prozesses nicht mehr in der Lage ist, die während des Prozesses aufgelaufenen Mietschulden zu bezahlen. Befolgt der Mieter bei einer Räumungsklage die vom Gericht erlassene Anordnung nicht, kann der Vermieter im Wege des einstweiligen Rechtschutzes schneller als bislang ein Räumungsurteil erwirken.