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Klein und knorrig: Feld-Ahorn ist der "Baum des Jahres":

Der Feld-Ahorn ist mit einer Höhe von 15 bis 20 Metern relativ klein (Foto: oh)
(mum). Er ist relativ klein, knorrig, mehrstämmig und vor allem unauffällig - nun wird dem Feld-Ahorn, dem robusten kleinen Bruder des Bergahorns, eine besondere Ehre zuteil: Die „Baum des Jahres“-Stiftung und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) ernannten den Feld-Ahorn zum „Baum des Jahres“.
„Der Feld-Ahorn bevorzugt sommerwarme Standorte und kommt nicht nur in der freien Natur vor, sondern ist daher auch als Stadt- und Straßenbaum gut geeignet“, sagt BfN-Präsidentin Professor Beate Jessel. Er sei eine wichtige heimische Baumart für die Stadtnatur.
Der Feld-Ahorn (oder auch Maßholder genannt) ist mit einer Höhe von 15 bis 20 Metern relativ klein. Daher eignet er sich für die Pflanzung in engen Straßen und kleinen Gärten. Hinzu kommt seine hohe Toleranz gegen Salz- und Luftschadstoffeinträgen, die in Städten vorhanden sind. „Da der Feldahorn auch eine höhere Bodenverdichtung, Sommerhitze und intensive Sonnenstrahlung sowie Trockenheit verträgt, ist er eine Bereicherung für die Stadtnatur“, so Jessel. Sein Holz wird aufgrund der schmalen Stämme nur selten verarbeitet, aber die Blätter des Feld-Ahorns sind nutzbar: In Notzeiten wurden sie als Sauerkrautersatz verwendet. „Sie schmecken auch als Salatbestandteil“, wirbt die Stiftung.