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Kleines Teil, große Wirkung: Warum das WOCHENBLATT später kam

Kleines Teil mit großer Wirkung: Der "Schuldige" an der Panne in der Druckerei (Foto: Medienhaus Beig)
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tk). Eine kleines, defektes Teil hatte eine große Wirkung: Die WOCHENBLATT-Mittwochsausgabe ist teilweise erheblich später als gewohnt in die Briefkästen unserer Leser gekommen. Der Grund: In der Druckerei Beig in Pinneberg, wo auch das WOCHENBLATT gedruckt wird, war ein kompletter Druckturm ausgefallen. Die 206.300 Exemplare unserer Mittwochsausgabe konnten erst mit deutlicher Verspätung ausgeliefert werden.

Die Ursache des technischen Defekts war ein kleines, bogenförmiges Metallteil, das mit dafür sorgt, dass die Farbe aufs Papier kommt. Ein Ersatzteil ließ sich in ganz Deutschland nicht auftreiben. Ein Schlosser aus Uetersen setzte schließlich sein ganzes Handwerksgeschick ein, um das defekte Stück zu reparieren. Mit Erfolg: „Die Maschine hält jetzt für mindestens zehn Jahre“, ist sich Paul Wehberg, Geschäftsführer des Pinneberger Medienhauses, sicher.

Die WOCHENBLATT-Vertriebslogistik wurde von Dienstagabend bis in den Donnerstag hinein vor immense Herausforderungen gestellt. Denn der Weg der Zeitung von der Druckerei über unser Vertriebszentrum in Buxtehude bis zu den Lesern von Balje im Norden bis Egestorf im Süden ist minutiös getaktet. Zahlreiche Verteiler-Fahrzeuge und mehr als 1.000 Austräger mussten umdirigiert werden. Mit Nachtschichten und großen Engagement haben sich alle, Vertrieb, Fahrer und Austräger, ins Zeug gelegt.

„In mehr als 40 Jahren WOCHENBLATT-Geschichte hat es eine solche Panne noch nicht gegeben“, sagt WOCHENBLATT-Geschäftsführer Stephan Schrader. Die Panne ärgert nicht nur die Leserinnen und Leser, sondern auch die Macher der Zeitung in den Redaktionen, den Anzeigenabteilungen und der Technik des Verlags. Aber wir sind uns sicher: Am Samstag läuft alles wie gewohnt - nämlich ohne Verzögerung.