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Konkurrenz für Garlstorf? Schützenverband Hamburg plant auch für Olympia Schießsportzentrum in Norderstedt

Lars Bathke, Präsident des Schützenverbandes Hamburg und Umgegend (Foto: archiv/bs)
ce. Garlstorf/Hamburg. Bekommt Garlstorf als potenzieller Austragungsort der Schießwettbewerbe bei den Olympischen Spielen 2024 Bewerber-Konkurrenz im hohen Norden? Lars Bathke, in Ohlendorf lebender Präsident des Schützenverbandes Hamburg und Umgegend, bestätigte gegenüber dem WOCHENBLATT dessen Informationen, wonach es gemeinsame Pläne des Verbandes und der Stadtwerke Norderstedt gibt, in Norderstedt ein Schießsportzentrum zu bauen. Laut Bathke findet an diesem Donnerstag in Hamburg ein Treffen zwischen dem Hamburger Schützenverband, dem Deutschen Schützenbund, dem Deutschen Olympischen Sportbund und der Hamburger Olympia-Bewerbungsgesellschaft statt. "Dann werden wir darüber sprechen, welcher Schießsport-Standort im Falle einer erfolgreichen Olympia-Bewerbung Hamburgs den Zuschlag bekommen könnte", kündigte Bathke an. "Dabei nehmen wir eine neutrale Position bei der Frage ein, ob es Garlstorf oder Norderstedt werden soll. Die Schießwettbewerbe gehören dorthin, wo am Ende die bestmöglichen Bedingungen gegeben sein werden", so der Schützenpräsident. Während es für das Schießsportzentrum in Norderstedt bislang lediglich Planungen gebe, gehöre die Anlage in Garlstorf bereits seit vielen Jahren zu den modernsten Europas. Für olympische Wettkämpfe müssten jedoch die derzeit bestehenden vier Schießstände um vier weitere erweitert werden.