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Mit dem Auto sicher durch den Nebel / Tipps der Deutschen Verkehrswacht

Autofahrten bei Nebel sind nicht ungefährlich. Wichtig ist, die Geschwindigkeit den Sichtverhältnissen anzupassen (Foto: archiv)
(mi). Frühe Dunkelheit und schlechte Witterungsverhältnisse fordern von Autofahrern erhöhte Konzentration. Eine der größten Gefahren ist im Herbst der Nebel. Aufgrund schlechter Sichtverhältnisse, zu geringen Abstand zum Vorausfahrenden und nicht angepasster Geschwindigkeit kommt es schnell zu Unfällen.
Das Wichtigste beim Fahren durch dichten Nebel: „Fuß vom Gas und Abstand halten“, erklärt Prof. Kurt Bodewig, Präsident der deutschen Verkehrswacht. Der Experte rät Autofahrern sich beim Abstandhalten keinesfalls an den Rücklichtern eines vorausfahrenden Autos zu orientieren. Denn bei Nebel erscheinen Gegenstände weiter entfernt als sie sind. Besser sei es, sich an den Leitpfosten am Fahrbahnrand zu orientieren. Für Nebelfahrten greift dabei die Regel: Sichtweite gleich Geschwindigkeit. Wer nur nur einen Leitpfosten erkennen kann, darf damit nicht schneller als 50 km/h fahren.
Für den Einsatz der Nebelschlussleuchte gilt: Sie darf erst bei einer Sichtweite unter 50 Metern eingeschaltet werden. Bei erheblichen witterungsbedingten Sichtbehinderungen dürfen Autofahrer, wenn vorhanden, auch Nebelscheinwerfer einsetzen. Ganz wichtig dabei ist, die normalen Scheinwerfer auf Stand- oder Abblendlicht einzustellen.
Außerdem rät der Experte dazu, bei Nebel auf konzentrationsstörende Tätigkeiten wie Musikhören oder Telefonieren zu verzichten.