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Niedersachsen: Zahl der Ertrinkungstoten steigt leicht

(kb). In Niedersachsen sind im vergangenen Jahr 52 Menschen ertrunken, das sind drei mehr als in 2012. Deutschlandweit gab es 446 Opfer zu beklagen, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) jetzt mitteilt. Oftmals seien Übermut und Leichtsinn Ursache für die Unglücke mit Todesfolge.
Von den 52 Opfern waren 43 männlich, die Zahl der weiblichen Ertrinkungstoten lag bei neun. Besonders gefährdet ist die Altersgruppe der 61- bis 90-Jährigen mit 20 Opfern. Drei der Ertrunkenen waren Kinder bis fünf Jahre, in der Altersklasse zwischen 16 und 30 Jahren gab es sieben Opfer. Insgesamt 18 der Ertrunkenen waren zwischen 31 und 60 Jahre alt.
Am häufigsten ertranken die Personen 2013 in Flüssen (16 Fälle). Diese werden laut DLRG häufig in ihrer Gefährlichkeit unterschätzt. An bewachten Gebieten wurden in Niedersachsen im vergangenen Jahr 105 Personen durch die Einsatzkräfte des DLRG vor dem Ertrinken gerettet.