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Pastor Uwe Junge ist neuer Vorsitzender des Kirchenkreistags Stade

Hans Oldenburg (li. gratuliert) Pastor Uwe Junge zum neuen Amt als Vorsitzender des Kirchenkreistages. Im Hintergrund: Superintendent Dr. Thomas Kück (Foto: Kirchenkreistag)
am. Oldendorf. Der Kirchenkreistag Stade hat sich in der vergangenen Woche zu seiner Frühjahrssitzung in Oldendorf getroffen. Bei diesem Anlass wurde Pastor Uwe Junge aus Hollern-Twielenfleth mit 95 Prozent der Delegiertenstimmen zum neuen Vorsitzenden gewählt. Der bisherige Vorsitzende Hans Oldenburg aus Oederquart wollte aus Altersgründen nicht mehr kandidieren. Er wurde nun zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Zudem rückte Pastor Paul Benjamin Henke aus Jork als Vorstandsmitglied für Pastorin Martina Janßen aus Estebrügge nach.
Superintendent Dr. Thomas Kück stellte den Delegierten die drei Arbeitsschwerpunkte des Kirchenkreisvorstandes vor. Ein zentrales Thema stellt der neue Stadtteil Stade-Riensförde dar. Dieser sie ein ganz neues Arbeitsfeld, so der Superintendent. Dort werden in den kommenden Jahren bis zu 2.000 Bürger erwartet. "Die Kirche darf nicht den Fehler begehen und sich zurückhalten in der Hoffnung, die Leute wüssten schon, wo ihre Kirche stünde", sagt Dr. Kück. Die kirchliche Präsenz in diesem neuen Stadtteil, der zum Gemeindebezirk der Stadtkirche St. Johannis gehört, solle von Anfang an sichergestellt werden. Mit Unterstützung des landeskirchlichen Fonds "Missionarische Chancen" soll eine neue Planstelle entstehen, sodass die Arbeit 2017 aufgenommen werden könne.
Ein zweites Thema war die vollzogene Zusammenlegung von drei Kirchenämtern. Die Verwaltungsstelle aus Bremervörde ist nun auch in die Dankersstraße in Stade gezogen, wo bereits die Verwaltungen aus Stade und Buxtehude beheimatet sind.
Als Letztes informierte der Superintendent über die für den August geplante Visitationen in den Gemeinden Himmelpforten, Oldendorf und Horst in Burweg.
In einem weiteren Vortrag referierte der Stader Kreiskantor Professor Martin Böcker über die Vielfalt der Kirchenmusik in der Region. Dass diese ein echter Schwerpunkt in der Region ist, könne man an den vielen alten und sehr wertvollen Orgeln in vielen Gemeinden sehen.
• Die nächste Sitzung des Kirchenkreistages findet am 1. September in Steinkirchen statt.