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Rund 800 Notrufe täglich

Freuten sich über die Einweihung (v. li.): Annette Cordes (Leitstelle), Uwe Lehne (Leiter Polizeiinspektion Harburg), Robert Kruse, Erik Führer (Leitstelle) und Ex-Polizeipräsident Friedrich Niehörster
thl. Lüneburg. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde mit über 100 geladenen Gästen wurde jetzt die neue Kooperative Leitstelle Lüneburg (KLL) im Behördenzentrum auf der Hude eingeweiht. Künftig laufen dort zentral die Notrufe der Polizei aus den Landkreisen im Gebiet der Polizeidirektion (PD) Lüneburg, darunter auch aus dem Landkreis Harburg, sowie für die Feuerwehr und den Rettungsdienst aus Stadt und Landkreis Lüneburg auf. Bis Januar 2017 sollen auch die Polizeinotrufe aus den anderen vier Landkreisen des PD-Gebietes, darunter auch der Landkreis Stade, nach Lüneburg umgeleitet werden.
Landespolizeipräsident Uwe Binias wies in seinem Grußwort auf die Zahlen und Fakten des Projektes hin. Rund 7,1 Millionen Euro hat der Bau der KLL verschlungen. Etwa 900.000 Euro trug der Landkreis Lüneburg, den Rest zahlte das Land. Die Bauzeit dauerte rund 2,5 Jahre und damit noch nicht einmal halb so lang, wie die vorherige Planungszeit, die 2007 begann.
Die KLL verfügt über 13 Arbeitsplätze der Polizei und vier des Landkreises Lüneburg. Insgesamt werden dort künftig pro Jahr rund 800 Notrufe pro Tag abgearbeitet werden.
Der offizielle Start der KKL ist am kommenden Montag, 24. August, um 11 Uhr für die Polizei und um 13 Uhr für den Landkreis Lüneburg.
Polizeipräsident Robert Kruse und Lüneburgs Landrat Manfred Nahrstedt äußerten die Hoffnung, dass sich weitere Landkreise der KLL anschließen. Doch zumindest beim Landkreis Harburg ist das derzeit kein Thema. "Wir betreiben für Feuerwehr und Rettungsdienst eine virtuelle Leitstelle mit den Kreisen Rotenburg und Heidekreis. Dieser Vertrag läuft noch bis 2017 und soll dann für zehn Jahre verlängert werden", so Landkreis-Sprecher Bernhard Frosdorfer. Das hätten die drei Landräte bereits vereinbart.