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Schüler aus dem Landkreis bei "Jugend forscht" weiter auf Erfolgskurs

Mauritz Fethke überzeugte mit seinem bionischen Elefantenrüssel (Foto: Hans-Otto Carmesin)
(ab/am). Nach dem sich zahlreiche Schüler aus dem Landkreis Stade für die Landeswettbewerbe "Jugend forscht" und "Schüler experimentieren" qualifiziert hatten, gab es nun auch auf Landesebene Erfolge.
Mit dem Landessieg für die beste interdisziplinäre Arbeit wurde Mauritz Fethke (15) vom Athenaeum Stade ausgezeichnet. Er entwickelte einen bionischen Elefantenrüssel, der künftig Menschen mit Behinderungen helfen oder auch in der Produktion eingesetzt werden könnte. Die Konstruktion wird pneumatisch bewegt und mit einem Mini-Computer gesteuert.
Jan Rosenboom (18), ein ehemaliger Schüler der Buxtehuder Halepaghenschule und jetziger Student in Rostock, hat die Jury mit seinem Beitrag ebenfalls überzeugt: Er gewann im Fachgebiet Chemie. Sein Siegerprojekt beschäftigt sich mit den Abbauprodukten des Konservierungsmittels Natriumbenzonat. Das Mittel ist in vielen Produkten, u.a. in Salaten und Parfums, enthalten. Rosenboom konnte dabei die Entstehung krebserregender Stoffe wie Phenol und Benzol nachweisen.
Auch im Landeswettbewerb „Schüler experimentieren" Niedersachsen hat sich ein Schüler vom Athenaeum qualifiziert. Im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften hat Lennert Sprenger (14) den zweiten Preis erhalten. Er hat mithilfe einer Sternwarte des Athenaeums einen Exoplaneten eigenständig nachgewiesen.